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WORKSHOP ver | lern | raum. Postkoloniale Ausstellungsrundgänge am Museum Ludwig

Dienstag, 15.06.2021, 15:45-18:00

Digitale Werkbesprechungen mit anschließender Projektvorstellung und Fragerunde
mit Dominik Fasel, Mbingo Itondo, Sandra Karangwa, Selma Lampart & Diana Schuster

Anmeldung

Anmelden könnt ihr euch bei dem Projektteam „ver | lern | raum“ bis Montag,14. Juni 2021 per E-Mail an folgende Adresse:
dominik.fasel@stadt-koeln.de
Bitte gebt bei der Anmeldung im Betreff an:
„Workshop bei der Tagung „Das postkoloniale Museum“ / Raum für Bi*PoC“ oder
„Workshop bei der Tagung „Das postkoloniale Museum“ / Raum für Teilnehmer*innen mit weißen Privilegien“ (alle Plätze vergeben)

Dann finden wir uns besser zurecht und können die Planung der beiden parallelen Räume einfacher handhaben.
Für Rückfragen bezüglich der Zuteilung zu den Räumen steht das Projektteam „ver | lern | raum“ unter der oben angegebenen Mailadresse gerne bereit. 
Die Anmeldung wird erst wirksam, nachdem ihr eine Anmeldebestätigung empfangen habt. Mit der Anmeldebestätigung erhaltet ihr auch den Zoom-Link.

Das Projekt „ver | lern | raum“ analysiert und hinterfragt die Institution Museum, ihre Ein- und Ausschlüsse sowie Ausstellungspraxen. Die Schritte und Aspekte, die uns hier immer wieder begegnen und beschäftigen, spiegeln sich in unserem Projektnamen wieder: verlernen, lernen und Räume. Am Museum Ludwig setzen wir Ausstellungsrundgänge in die Praxis um: Welche Werke sind vor Ort? Wie sind wir gewohnt, diese Werke zu sehen und zu kategorisieren? Welche Entscheidungen nimmt das Museum vorweg? Zentral für unsere Arbeit ist die Frage, wie empowernde und/oder kritische Reflexionsräume am Museum geschaffen werden können, ohne auf die Veränderungen der institutionellen Strukturen zu warten.

Nach einer kurzen Begrüßung beginnt der Workshop mit zwei parallel stattfindenden einstündigen digitalen Werkbesprechungen zu Arbeiten von Bi*PoC-Künstler*innen aus der Sammlung des Museum Ludwig: In einem Raum laden wir Bi*PoC-Teilnehmer*innen zu einer Werkbesprechung mit empowernden Elementen ein. In einem zweiten Raum möchten wir für Teilnehmer*innen mit weißen Privilegien eine Reflexion eröffnen. Dieser zweite Raum richtet sich primär an weiß privilegierte Menschen, ist aber offen für alle. 

In beiden Werkbesprechungen wollen wir Dialoge führen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Wir arbeiten mit getrennten Räumen, da der „Raum”, in dem Kunst gesehen, erlebt und wahrgenommen werden kann, maßgeblich von unseren eigenen Erfahrungen und Positionierungen beeinflusst wird. 

 Im Anschluss an die Werkbesprechungen möchten wir Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Projekt „ver | lern | raum“ besprechen: Welche ersten Erfahrungen haben wir bereits gemacht? Welche Voraussetzungen brauchte es, um ein solches Projekt zu starten? Auf welche Barrieren sind wir gestoßen? Die letzten 15 Minuten des Workshops möchten wir den Raum für Rückfragen zum Projekt öffnen. 

Der Workshop ist auf 15 Teilnehmer*innen pro Raum begrenzt. Für den Workshop ist eine separate Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung zur Tagung „Das postkoloniale Museum“ reicht nicht!

ABLAUF

15:45-15:55 (10 Min.)            Begrüßung

15:55-16:55 (60 Min.)            Digitale Werkbesprechung von und für Bi*PoC
und parallel:
Digitale Werkbesprechung aus kritischer Weißseins-Perspektive

16:55-17:15 (20 Min.)            Pause

17:15-18:00 (45 Min.)            Projektvorstellung ver | lern | raum und anschließende Fragerunde

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache via ZOOM statt.