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Museum der Arbeit | 31.10.2019 Beginn: 10:30

Vorführungen an der Werkmeister-Presse

Vorführungen mit Wolfgang Werkmeister und Dr. Peter Danylow an der Werkmeister-Presse

Der 1941 geborene Wolfgang Werkmeister druckte seine erste Radierung mit einundzwanzig Jahren. Er hatte gerade ein Jahr zuvor sein Studium bei dem Illustrator und Graphiker Gunther Böhmer an der Stuttgarter Akademie begonnen und dort die Lithographie bei Erich Mönch, die Radierung bei Walter Raabe erlernt. Nach dem Ende seines Studiums im Jahr 1964 zog es ihn nach Hamburg. Sein zeichnerisches Talent wurde schnell offensichtlich, doch sehr bald entdeckte er die Radierung als Hauptausdrucksform. Werkmeisters Bildthemen stammten von Anfang an aus der wahrgenommenen Realität der ihn umgebenden Welt. Die Radierung als grafisches Medium verlangt Entscheidungen, nachträgliche Korrekturen sind schwierig, verbleiben im Ungefähren erlaubt die Technik kaum. Bereits im ersten Jahr, in dem er sich mit ihr beschäftigte, beherrschte er ihr Handwerk und ihre Technik perfekt. Werkmeister erwies sich als ein Naturtalent des Radierens.

Am Reformationstag haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Wolfgang Werkmeister beim Drucken zu erleben und mit ihm und Dr. Peter Danylow ins Gespräch zu kommen.