Deutsches Hafenmuseum

Standort Schuppen 50A

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Ewer Herrmann im Schuppen 50A. Foto: SHMH/Sinje Hasheider


Auf dem Gelände rund um die historischen 50er-Schuppen kann anhand von originalen Werk- und Fahrzeugen sowie mit Hilfe von einer Reihe ehrenamtlicher Zeitzeug*innen eine wichtige Periode der Hafengeschichte anschaulich erfahren werden: die Zeit des Güterumschlags vor der Einführung des Containers. Im ehemaligen Freihafen, auf dem letzten und denkmalgeschützten Kaiensemble der Kaiserzeit, ragen gewaltige Kräne in den Himmel, stehen historische Güterwagen auf den originalen Schienen der Hafenbahn und liegen ein kohlebefeuerter Schwimmdampfkran, der Stückgutfrachter „MS Bleichen“ und weitere historische Wasserfahrzeuge im Hafenbecken. Das auffälligste und eindrucksvollste Großobjekt unter diese gewichtigen Zeitzeugnissen ist die über 100 Jahre alte Viermastbark PEKING.

Das im südlichen Teil des Schuppens 50A untergebrachte Schaudepot versammelt darüber hinaus auf etwa 2.500 qm etwa 10.000 Objekte zu den Themen Hafenarbeit, Güterumschlag, Schiffbau und Revierschifffahrt. Ein gesonderter Abschnitt der Ausstellung widmet sich dann dem Gegenstand, der vieles im Hafenalltag veränderte: dem Container. Hier gibt es Informationen über die Anfänge und Irrwege der Containerisierung, zu typischen Berufen dieser Ära sowie zur Kunst des Laschens – also des Festmachens – von Containern auf Schiffen.

Ehrenamtliche Fachleute führen regelmäßig vor, wie sich ein Schwimmkran unter Dampf anhört, wie ein Van Carrier Container verlädt oder wie aufwändig ein Tauchgang durchs Hafenbecken sein kann, wenn die Atemluft für den Taucher per Muskelkraft durch einen Schlauch gepumpt werden muss. Die „Hafensenioren“ wissen, wovon sie sprechen, sie haben ihr Arbeitsleben im Hafen verbracht oder sind dort immer noch tätig. Dazu kommen freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gerade die jungen Museumsbesucher an die spannende Geschichte des Hafens und die Veränderungen der Arbeit heranführen. Und wo kehrt man nach einem langen Tag im Hafen ein? In der original erhaltenen „Kaffeeklappe“, wo sich die Besucher die Hände an einer Tasse Kaffee wärmen und Geschichten austauschen können.

Ursprung des Museumsstandorts am Hafen sind die „maritimen“ Sammlungsbereiche des Museums der Arbeit in Barmbek, die seit 1986 zusammengetragen wurden.

Maritime Sammlung

Die PEKING

Die PEKING im Hansahafen

Seit dem Herbst 2020 liegt auch die historische Viermastbark PEKING am Bremer Kai direkt gegenüber vom Schuppen 50A, dem ersten bereits bestehenden Standort des Deutschen Hafenmuseums. Der aufwändig restaurierte Frachtsegler aus der Familie der legendären Flying-P-Liner ist das erste sichtbare Sammlungsobjekt des Deutschen Hafenmuseums.

Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr
Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Feiertagsregelung

Am 1. Mai, Himmelfahrt, Pfingstsonntag, Tag der Deutschen Einheit und Tag der Reformation hat das Deutsche Hafenmuseum (im Aufbau) an den 50er Schuppen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Winterpause

Ab dem 1. November befindet sich das Deutsche Hafenmuseum (im Aufbau) an den 50er Schuppen in der Winterpause. Während der Wintermonate bleibt das Museum geschlossen. Ab dem 3. April 2022 sind wir wieder für Sie da!

Weitere Informationen

Weitergehende Informationen zu den Themen Barrierefreiheit und Orientierungsplan finden Sie hier.

Eintrittspreise

6,50 €
für Einzelbesucher

4 € Gruppenrabatt
ab 10 Personen

4 € ermäßigt
Schüler und Berufsschüler ab 18 Jahren, Studenten bis 30 Jahre, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, FSJ, Schwerbehinderte, Inhaber der Hamburg CARD, Inhaber der NDR Kultur Karte

Freier Eintritt

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Notwendige Begleitperson Schwerbehinderter, Hamburg City Pass, Pressevertreter, Dt. Museumsbundmitglieder, Mitglieder des Stiftungsrats und des Kuratoriums SHMH sowie die Mitarbeiter, Vorstände und Stiftungsratsmitglieder der staatlichen Museen, ICOM, BVGD, Vereinsmitglieder der Freundeskreise der SHMH, Mitglieder Verein für Hamburgische Geschichte, Mitglieder BBK, Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker

Kontakt

Stiftung Historische Museen Hamburg
Deutsches Hafenmuseum (im Aufbau)
Kopfbau Schuppen 50A
Australiastraße
20457 Hamburg

040 428 137 130

info@deham.shmh.de

Anfahrt

Detaillierte Informationen bezüglich der Anfahrt finden Sie hier .

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Hamburgs letzte historische Kaffeeklappe

Aus dem traditionellen Hafenbetrieb waren die Kaffeeklappen nicht wegzudenken. Sie versorgten die Arbeiter während ihrer Schichten und boten den Hafenleuten die Gelegenheit, während der Pause Kraft zu tanken. Bei hohem Arbeitsaufkommen mussten mehrere Schichten hintereinander geschoben werden, und die Arbeiter konnten sicher sein, dass sie in der Kaffeeklappe stets mit Speisen und Getränken versorgt wurden.

Heutzutage bietet die Kaffeeklappe im Kopfbau Schuppen 50A den Museumsbesuchern während der Öffnungszeiten Kaffee und Kuchen, warme und kalte Getränke an und lädt zum Verweilen ein. So haben die Gäste unseres Museums die Möglichkeit, in der letzten historischen Kaffeeklappe des Hamburger Hafen diese Atmosphäre mit allen Sinnen zu erfassen.

Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr

Dienstag geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Zampelbüdel

Unser Museumsladen erhielt seinen Namen in Anlehnung an die Leinensäcke, die von den Hafenarbeitern benutzt wurden, um ihre persönlichen Dinge für den täglichen Bedarf zu transportieren. Bei uns können Sie Andenken wie Bücher und Postkarten, Schlüsselanhänger, Schiffsmodelle, maritime Bekleidung, Kaffee- und Teesorten sowie viele weitere hafenbezogene Souvenirs erwerben.
Die Öffnungszeiten entsprechen denen des Museums.

Zampelbüdel im Museum

Bildung & Vermittlung

Schulklasse im Museum an der Kaikante

Angebote für Schulklassen

Das Hafenmuseum ist ein außerschulischer Lernort mit besonderem Charme. Die Kinder und Jugendlichen können hier aktiv ihr Wissen über Hamburg und den Wandel von Arbeit und Technik vertiefen und erweitern.
Blick ins Schaudepot

Gruppenangebote

Die Hafensenioren des Hafenmuseums haben lange Jahre die Entwicklung des Hafens mitgetragen, jetzt erklären sie den Besucher*innen ihre ehemaligen Tätigkeiten und beschreiben ihre Erfahrungen. Das Hafengelände kann ausführlich erkundet werden.

Hafentaucher im Einsatz

Veranstaltungen für Hafenliebhaber

Jedes Wochenende, 10 - 18 Uhr

Von Anfang April bis Ende Oktober wechselndes Programm: Die Schwerpunkte Hafenumschlag, Dampf auf den Schiffen, Ewerführerei und Hafentaucherei, Revierschifffahrt oder Schiffbau werden von Fachleuten vorgeführt und anschaulich erläutert.

Veranstaltungen

Zahlreiche Veranstaltungen vermitteln das gesamte Jahr über Jung und Alt die Arbeit im Hafen. Die Hafensenioren haben lange Jahre die Entwicklung des Hafens mitgetragen, jetzt erklären sie den Besucher*innen ihre ehemaligen Tätigkeiten und beschreiben ihre Erfahrungen. Zudem gibt es von April bis Ende Oktober ein wechselndes Programm: Die Schwerpunkte Hafenumschlag, Dampf auf den Schiffen, Ewerführerei und Hafentaucherei, Revierschifffahrt oder Schiffbau werden von Fachleuten vorgeführt und anschaulich erläutert.

Projekt Deutsches Hafenmuseum

Gesamtperspektive von Westen Copyright - Herzog de Meuron + Vogt Landschaftsarchiteken

Gesamtperspektive von Westen Copyright - Herzog de Meuron + Vogt Landschaftsarchiteken

Die Planung des Deutschen Hafenmuseums ist zurzeit eines der größten Museumsprojekte in Deutschland. Der zukünftige Standort wird sich in einem Neubau auf dem Areal des ehemaligen Überseezentrums auf dem Grasbrook südwestlich der Elbbrücken befinden. 

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