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Neugestaltete historische Säulenhalle im Altonaer Museum

Ab 8. September 2021

Ab dem 8. September 2021 wird die historische Säulenhalle im Eingangsbereich des Altonaer Museums zum neugestalteten eintrittsfreien „Wohnzimmer des Museums“ und zu einem besonderen Ort für Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil. Als attraktiver Willkommens- und Aufenthaltsbereich zum Loungen, Spielen und Lesen präsentiert die Halle thematisch exemplarische Highlights aus der vielfältigen kulturhistorischen Sammlung des Museums und bietet zudem eine Fläche für kleinere Ausstellungen, die vor allem von und mit Communities und Vereinen aus Altona erstellt werden. Neben dem eintrittsfreien Besuch steht die Säulenhalle auch außerhalb der Museumsöffnungszeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Die Umgestaltung der Halle erfolgt durch das Büro Holzer Kobler Architekturen Zürich/Berlin und wurde durch Mittel aus der „Innovationsoffensive Museen“ der Hamburger Behörde für Kultur und Medien ermöglicht.

Altonaer Museum

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Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr

Dienstag geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Die nächsten Ausstellungen in der Säulenhalle

El Ele, Omuz Omuza Eine Ausstellung über die Türkischen Fußballvereine in Hamburg

8. September – 17. Oktober 2021

„El Ele, Omuz Omuza“ – Hand in Hand, Schulter an Schulter steht im Türkischen für Freundschaft und Solidarität. Seit über 60 Jahren lebt und arbeitet eine Vielzahl von Menschen aus der Türkei in Hamburg. Sie haben die Stadt geprägt und bereichert. Unter anderem haben sie viele Sportvereine gegründet. Diese Vereine sind häufig auch Werte- und Solidaritätsgemeinschaften, die die Integration fördern sollen und Ausdruck der politischen Partizipation sind. Und das alles, während die Lieblingsmannschaft kickt und die nächste Generation trainiert.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch das Programm 360° Fonds für die Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes

„Ohne Worte – Variationen und Reflexionen über Shaun Tans ‚The Arrival‘“Eine Ausstellung von Studierenden der University of Europe for Applied Science (UE) Hamburg

23. Oktober – 22. November 2021

Im Rahmen des Programms "Eine Uni, Ein Buch" – gefördert durch den Stifterverband und den ZEIT Verlag – hat sich der Fachbereich Art & Design an der University of Europe for Applied Sciences (UE) in Hamburg studiengangsübergreifend mit der Graphic Novel "The Arrival" von Shaun Tan beschäftigt. Der international renommierte Illustrator und Autor erzählt in diesem 2006 erschienenen Buch in einer visuellen Narration und jenseits einer durch Worte vermittelten Sprache über die Notwendigkeit, die Heimat zu verlassen. 

Veranstaltungen zur Ausstellung "El Ele, Omuz Omuza"

Kuratorenführung: EL ELE, OMUZ OMUZA
16.09.2021 15:30 - 17:00 Uhr
Altonaer Museum

Kuratorenführung: EL ELE, OMUZ OMUZA

Kuratorin Meral Kayaman führt durch die Ausstellung der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung...

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Kuratorenführung: EL ELE, OMUZ OMUZA
01.10.2021 15:30 - 17:00 Uhr
Altonaer Museum

Kuratorenführung: EL ELE, OMUZ OMUZA

Kuratorin Meral Kayaman führt durch die Ausstellung der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung...

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Migration Reloaded
08.10.2021 19:00 Uhr
Altonaer Museum

Migration Reloaded

Ende Oktober 1961 schlossen Deutschland und die Türkei ein Anwerbeabkommen. Anlässlich des 60....

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Über die Säulenhalle

Unter der „Landungsbrücke“ können Kinder in einem Erlebnistunnel die Geschichte des Altonaer Schellfischtunnels erkunden. Der Tunnel ist gleichzeitig Ausgangspunkt für Entdeckerspiele in der Halle.

Bild

Auf der linken Hallenseite befindet sich mit dem „Dock“ eine eigene Ausstellungsfläche, die vor allem von Altonaer Communities genutzt werden soll. Drei große Wandelemente und eine flexibel einsetzbare Auswahl an Tischen mit Objekthauben stehen für vielfältige Präsentationen zur Verfügung. 

„Stadt, Land, Fluss“ 

Entlang einer „Landungsbrücke“, die die Besucherinnen und Besucher mit sanftem Abgang vom Foyer des Museums in den Säulensaal leitet, führen neun großformatige Highlight-Objekte aus der Sammlung des Museums das Publikum in die wichtigsten Themen des Hauses ein. Unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss“ bieten die exemplarisch ausgewählten Exponate anhand von erläuternden Medienstationen mit Geschichten und Interviews die Möglichkeit, sich über die Besonderheiten Altonas und die spezielle Beziehung der einstmals selbständigen Stadt zur Elbe und zum Umland zu informieren. Die Themen reichen von der Flussfischerei über die Industrialisierung bis zu Perspektiven für die zukünftige Entwicklung des Stadtbezirks.

Historische Fischereidioramen

Historische Fischereidioramen

Historische Fischereidioramen

Historische Fischereidioramen

Highlight-Objekte

Zwei historische Fischereidioramen aus der bisherigen Ausstattung des Raumes erzählen die historische Bedeutung des Fischfangs und der Fischverarbeitung für Altona. In einem Interview wird dazu einer der letzten aktiven Elb-Hamenfischer vorgestellt, der über die gegenwärtige Situation dieser umweltschonenden Fischereitechnik berichtet. Ein Pfahlewer ist als Modell im Maßstab 1:50 zu sehen und wird in Form eines Trickfilms als Allzweck-Transportmittel auf der Elbe und benachbarten Gewässern vorgestellt. 

Bauernhausmodell

Bauernhausmodell

Bauernhausmodell

Bauernhausmodell

Zu sehen ist die Fahrbahn des Lessingtunnels in Altona.

Robert Schneider, Lessingtunnel Altona, Acryl auf Leinwand, 1989

Ein Modell des Vierländer Rieck Hauses verweist auf die Abteilung der Bauernstuben und Bauernhausmodelle im Haus und die historisch engen Beziehungen zwischen der Stadt Altona und dem Umland an der Elbe. Ein steinernes Altonaer Stadtwappen ist der Ausgangspunkt für verschiedene Interviews zum bis heute besonderen Charakter des Bezirks. 

Modell des Altonaer Fischmarkts um 1830

Modell des Altonaer Fischmarkts um 1830

Modell des Altonaer Fischmarkts um 1830

Modell des Altonaer Fischmarkts um 1830

Inspiriert von Gemälden von Johannes Duwe und Robert Schneider kommen verschiedene Stimmen mit Ideen zu Zukunftsperspektiven für Altona zu Wort. Ein Schiffspropeller der Firma Zeise steht beispielhaft für die einst das städtische Leben bestimmende Schwerindustrie in Altona-Ottensen sowie deren Umwandlung in Kultur- und Wohnquartiere. Ein detailreiches Modell des Altonaer Fischmarkts um 1830 – heute bekannt als St. Pauli Fischmarkt – präsentiert den Besuchern die historische Keimzelle der einst selbstständigen Stadt Altona.

Schiffspropeller der Firma Zeise

Schiffspropeller der Firma Zeise

Auf dem Ölgemälde ist eine DEA-Tankstelle in Altona zu sehen.

Johannes Duwe, Dea-Dämmerung, Öl auf Leinwand, 2004