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Jenisch Haus | 26.05.2019 Beginn: 16 Uhr

Zerstörte Wandbilder der Hamburgischen Sezession

Vortrag mit Dr. Maike Bruhns

Oberbaudirektor Fritz Schumacher ließ 1929-1932 24 Wandbilder in seine neu erbauten Schulen von Hamburger Künstlern malen. Zehn Mitglieder der Hamburgischen Sezession bekamen dabei 17 Aufträge. Sie wurden 1932 der Öffentlichkeit vorgestellt und auch überregional als fortschrittliche Hamburger Moderne angesehen. In der NS-Zeit wurde ein Teil als „Entartete“ Kunst zerstört, andere bei der Bombardierung Hamburgs oder bei späteren Renovierungen. Heute existieren von den 15 Wandbildern nach Wiederfreilegungen und Restaurierung noch sechs. Auf ihre Weise spiegeln die Wege der Wandbilder die politische Entwicklung der Hansestadt.   


Gretchen Wohlwill, Kaffeegarten an der Elbe, 1928, Oel auf Leinwand, Sammlung SHMH (Ausschnitt)

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