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Altonaer Museum | 27.09.2019 - 28.09.2019 Beginn: 10 - 19:30 Uhr

„Wo ich gelernt habe“. Peter Rühmkorf und die Tradition

Wissenschaftliche Tagung

Als Poetik-Dozent an der Universität Göttingen hielt Peter Rühmkorf am 19. Januar 1999 die Rede »Wo ich gelernt habe«. Zu diesem Zeitpunkt wirkte er an der Entstehung seiner Werkausgabe mit, deren erster Band im gleichen Jahr erschien. Diese Erfahrungen bestimmten die Rede maßgeblich. Er reflektierte über die Voraussetzungen seines Dichtens, wurde sich selbst historisch. Diese Rede ist der Ausgangspunkt für die Fragestellung, mit der sich die Tagung beschäftigen soll: Peter Rühmkorfs Verhältnis zur Tradition.

In Kooperation mit:

                      

Programm

Freitag, 27. September 2019

10:00 Begrüßung und Tagungsauftakt

10:30 „Ich entdeckte neulich, denn neulich lernte ich Ihr Werk erst kennen, dass meine Art zu formulieren der Ihren sehr ähnlich ist.“ Benn und Rühmkorf (Hans-Edwin Friedrich, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

11:30 „Gegen die Zeit“: Peter Rühmkorf und der Expressionismus im Kontext des literarischen Feldes der frühen 1950er Jahre (Ingo Irsigler, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

12:30 Kaffeepause

13:00 Peter Rühmkorf und die internationale Lyrik Rüdiger Zymner Bergische Universität Wuppertal

14:00 Mittagspause

15:00 Die einträglichen Geranien. Zu Peter Rühmkorfs Arbeiten über Wolfgang Borchert (Jan Bürge,r Deutsches Literaturarchiv Marbach)

16:00 „Die Mischung aus Wucht und Feinziselierung, auf die ich seit Jahren wartete.“ Zum Verhältnis Arno Schmidt – Peter Rühmkorf (Sven Hanuschek, Ludwig-Maximilians-Universität München)

17:00 Kaffeepause

17:30 Rühmkorfs „Außer der Liebe nichts“ im Auschwitz-Diskurs um 1960 (Roland Berbig Humboldt-Universität zu Berlin)

18:30 Hoher Ton und „tief gezogene[r] Bühnenboden“ – Anspielungshorizont und ,Sound‘ in Rühmkorfs (Jazz &) Lyrik (Lydia Michel, Deutsches Literaturarchiv Marbach)

20:00 Abendessen

Samstag, 28. September 2019

10:00 Den Klassenkampf sichtbar machen. Der Dramenautor Peter Rühmkorf (Michaela Nowotnick, Arno Schmidt Stiftung)

11:00 Peter Rühmkorf und sein Mittelalter. Eine produktive Anverwandlung (Timo Felber, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

12:00 Kaffeepause

12:30 „Seine eigene Existenz auf der Kippe“ – Zum generischen Traditionsverhalten in ,Irdisches Vergnügen in g‘ (Christoph Jürgensen, Bergische Universität Wuppertal)

13:30 Mittagspause

14:30 „ ... und den mit allen Hadeswassern gewaschenen Carl Michael Bellman.“ Peter Rühmkorfs Bellman-Verehrung (Stephan Opitz, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

15:30 „Der Reim ist die Klecksographie des Ohrs“. Zu Rühmkorfs „Methode Justinus Kerner“ (Barbara Potthast, Universität Stuttgart)

16:30 Kaffeepause

17:00 Hölderlin, fermentiert. – Zu Rühmkorfs lyrischem Verdauungsprozess (Christoph Rauen, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

18:00 Rühmkorfs Romantik-Parodien (Sonja Klimek, Universität Freiburg/Schweiz)


Foto: Peter Rühmkorf am Rednerpult, Ostermarsch 1967, Foto Michael Töteberg, DLA Marbach

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