Selbstbildnis des Fotojournalisten Ergun Çağatay in Grubenkleidung vor Beginn der ›Anfahrt‹, Bergwerk Walsum, Duisburg

Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990.

Biz Buralıyız. Türk-Alman Yaşamı 1990.

Fotografien von Ergun Çağatay

Ergun Çağatay Fotoğrafları

4. Februar 2022 – 6. Juni 2022

Dem Istanbuler Fotografen Ergun Çağatay (1937–2018) ist die umfangreichste Bildreportage zur türkischen Einwanderung in Deutschland zu verdanken. Im Zeitraum März bis Mai 1990 besuchte er auf einer Fünf-Städte-Reise Hamburg, Köln, Werl, Berlin und Duisburg und machte Tausende von Aufnahmen aus Arbeitswelt, Gemeinschafts- und Privatleben der ersten und zweiten Generation der sogenannten „Gastarbeiter*innen“, von denen viele blieben und die deutsche Staatsbürgerschaft annahmen. Anlässlich des 60. Jahrestags des zwischen Bonn und Ankara geschlossenen Anwerbeabkommens (1961) zeigt das Museum für Hamburgische Geschichte die Ausstellung „Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay“ mit den 120 eindrucksvollsten Bildern aus Çağatays Reportage in teils großformatigen Abzügen.

Almanya’daki Türk göçünü en kapsamlı fotoröportaj serisiyle belgeleyen kişi İstanbullu fotoğrafçı Ergun Çağatay (1937–2018) olmuştur. Çağatay, Mart / Mayıs 1990 zaman diliminde beş şehirlik gezi turunda Hamburg, Köln, Werl, Berlin ve Duisburg’u ziyaret eder. Büyük bir kısmı burada kalıp Alman vatandaşlığına geçmiş olan birinci ve ikinci kuşak “misafir işçiler”i toplum içinde, iş ve aile ortamında binlerce kez fotoğraflar. Bonn ile Ankara arasında imzalanan İş Gücü Anlaşması’nın 60. yıl dönümü (1961) vesilesiyle, Hamburg Tarihi Müzesi “Biz Buralıyız. Türk-Alman Yaşamı 1990. Ergun Çağatay Fotoğrafları” adlı sergide Çağatay’ın en etkileyici 120 fotoğrafını kısmen büyük formatta olmak üzere ziyarete açıyor.

Museum für Hamburgische Geschichte

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Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr
Dienstags geschlossen
Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr
Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Rahmenprogramm

Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung
02.02.2022 14-15 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte

Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung "Wir sind von hier"

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay" in...

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Auf Türkisch: Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung
02.02.2022 15:30-16:30 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte

Auf Türkisch: Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung "Wir sind von hier"

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay" in...

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Wir sind von hier? Ein Fotografie-Workshop für Erwachsene
12.02.2022 - 20.02.2022 10-16 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte

Wir sind von hier? Ein Fotografie-Workshop für Erwachsene

Fotografie-Workshop für Erwachsene im Rahmen der Ausstellung "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay"

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Sind wir von hier? Fotografie-Workshop für junge Erwachsene
25.03.2022 - 27.03.2022 10:00 - 16:00 Uhr
Museum für Hamburgische Geschichte

Sind wir von hier? Fotografie-Workshop für junge Erwachsene

Ein Fotografie-Workshop für junge Erwachsene in Anlehnung an die Ausstellung "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien...

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Angebote für Gruppen und Schulklassen

Buchung und weitere Informationen sowie Führungen für Gruppen, Schulklassen, Studierende, Reisegruppen oder in deutscher Gebärdensprache: Museumsdienst Hamburg, 040 – 428 131 0 oder info@museumsdienst-hamburg.de

Führungen für Schulklassen

Hamburg aus Sicht des Fotografen Max Halberstadt – eine Lebensgeschichte im Hamburg der 1920er und 1930er Jahre.

Ab 14 Jahren / ab 9. Klasse Dauer: 90 Min

Museumsdienst Hamburg

040 – 428 131 0, info@museumsdienst-hamburg.de

Führungen buchen

Führungen für Schulklassen, Studierende, Erwachsenengruppen in deutscher, türkischer oder in in Deutscher Gebärdensprache können über den Museumsdienst Hamburg gebucht werden: 040 – 428 131 0, info@museumsdienst-hamburg.de

Einblicke in das Werk Çağatays

Bitte klicken Sie auf das jeweilige Bild, um es zu vergrößern und die Bildinformationen zu erhalten. 

Auf den 120 eindrucksvollsten Bildern aus Çağatays Reportage, die teils in großformatigen Abzügen gezeigt werden, fächert sich die ganze Vielfalt der türkisch-deutschen Lebenswelt auf: Çağatays Bilder führen die Besucherinnen und Besucher hinein in das Alltagsleben der aus der Türkei stammenden Frauen und Männer – sie geben Einblicke in Wohnzimmer und Moscheen, in Fabriken, in Obst- und Lebensmittelgeschäfte, ja sogar in die Atmosphäre eines Stahlwerks und einer Steinkohlenzeche unter Tage. Dreißig Jahre nach dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen und dreißig Jahre vor unserer Zeit zieht Ergun Çağatay die Zwischenbilanz einer Migrationsgeschichte, die Deutschland stark verändert.  

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Vater mit Sohn und drei Töchtern vor seinem Mercedes, Duisburg-Walsum 1990. Copyright: Ergun Çağatay/Fotoarchiv Ruhr Museum/Stadtmuseum Berlin/Stiftung Historische Museen Hamburg

Stimmen zu 60 deutsch-türkischen Jahren

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Eigens für dieses Projekt entstanden im Frühjahr 2021 dokumentarische Videointerviews. Darin kommen in Deutschland lebende Persönlichkeiten verschiedener Generationen zu Wort, die in besonderer Weise den öffentlichen Diskurs zum Thema türkische Migration geprägt haben.

 

Wir sind hier. Das Magazin zur Ausstellung

 

Das Magazin „Wir sind hier.“ erschien anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens unter der Schirmherrschaft von Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. Die Herausgeberin Dr. Alexandra Nocke lässt auf 72 Seiten die dritte und vierte Generation Türkeistämmiger mit Essays zu Wort kommen. Darunter sind z.B. die Journalistin Ferda Ataman, der Sozialaktivist Ali Can aus Essen, der CORRECTIV Journalist Hüdaverdi Güngör, die Slam Poetin Aylin Celik oder die Schriftstellerin Dilek Güngör. Ihre Essays werden flankiert von Bildern der ersten bis zur vierten Generation von verschiedenen Fotografinnen und Fotografen, darunter Henning Christoph, Candida Höfer, Guenay Ulutuncok, Mehmet Ünal oder Metin Yılmaz.


Das Magazin wurde gefördert durch das Auswärtige Amt und die RAG-Stiftung. Es ist in Deutsch und teilweise auf Türkisch verfasst. 

 

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