Museum der Arbeit | 20.09.2020 Beginn: 12:00 Uhr

Von der Fabrik zum Museum – Auf den Spuren des Gummis

Rundgang auf dem Gelände und Einblicke in die Dauerausstellung

Wussten Sie, dass Hamburg und Harburg ab Mitte des 19. Jahrhunderts der größte Standort der Gummi-Industrie in Europa waren? Und hätten Sie gewusst, dass am Standort des Museums der Arbeit zwischen 1873 und 1954 in der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH) Produkte aus dem ersten großindustriell erzeugten Kunststoff hergestellt wurden?

Dieser Rundgang nimmt Sie mit auf das Gelände des ehemals geschlossenen Fabrikareals der NYH aus braunroten Backsteinbauten zwischen Wiesendamm und Osterbekkanal, Maurienstraße und Poppenhusenstraße. Trotz weitgehender Kriegszerstörungen und späterer Vernachlässigung sind die baulichen Zeugnisse des Naturkautschuk verarbeitenden Betriebes erhalten geblieben. Eine Spurensuche macht zudem frühere Funktionen des Systems „Fabrik“ sichtbar.

Weiter geht es in der Dauerausstellung, in der die industrielle Verarbeitung von Kautschuk zu Pfeifenstücken oder Maschinenteilen gezeigt wird. Dort wird auch das „Geheimnis der Mischung“ für Naturkautschukkämme, für die die NYH berühmt ist, gelüftet. 

 

Bitte melden Sie sich hier an: empfang@mda.shmh.de