Wir über uns


In der Stiftung Historische Museen Hamburg sind seit 2008 die wichtigsten musealen Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg zusammengefasst, die sich mit der Geschichte der Stadt, der Region und des Nordens befassen. Mit Gründung der Stiftung ist eine der größten stadt- und regionalgeschichtlichen Museumskomplexe in Europa entstanden, die mit knapp 400.000 Besuchern im Jahr zu den bestbesuchten musealen Organisationen Hamburgs gehört.

Die Sammlungsbestände: Chronik einer Bürgerstadt

Die Stiftung ist mit der Vielzahl ihrer Standorte, dem Umfang ihrer Sammlungsbestände und der Vielfalt ihrer Themen außergewöhnlich. Gemeinsam bewahren die Museen mit ihren vielfältigen, über fünf Millionen Objekte umfassenden Sammlungen die Geschichte in einer in dieser Form deutschlandweit wohl beispiellosen Vollständigkeit: von den Anfängen der Stadt im neunten Jahrhundert bis zur heutigen HafenCity, vom Alltag der Händler, Handwerker, Hafenarbeiter und der Bauern im Umland bis hin zum Lebensstil des hanseatischen Großbürgertums, von der mittelalterlichen Siedlung bis hin zur Großstadtentwicklung mit all ihren nationalen und europäischen Bezügen. Die Grundlage für dieses weite historische Panorama bieten die enorm reichen Sammlungen des Museums für Hamburgische Geschichte, des Altonaer Museums, des Museums der Arbeit und des Deutschen Hafenmuseums (im Aufbau). Hinzu kommen als Außenstellen noch das Jenisch Haus, das Speicherstadtmuseum, die Kramer-Witwen-Wohnungen, die Millerntorwache sowie das Heine-Haus.

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Damit repräsentieren die Historischen Museen Hamburg die Geschichte aller für die Stadtgeschichte relevanten Bevölkerungsschichten und gesellschaftlichen Milieus: Im Museum für Hamburgische Geschichte anhand der politischen und kulturellen Errungenschaften des Hamburger Bürgertums, im Altonaer Museum durch die Kulturgeschichte einer lange eigenständigen und besonders freiheitsliebenden Stadt- und Landbevölkerung, im Museum der Arbeit durch den Wandel der Arbeitswelt von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, im Deutschen Hafenmuseum und im Speicherstadtmuseum anhand des Alltag der Hafenarbeiter und schließlich im Jenisch Haus durch die Kultur des Großbürgertums im 18. und 19. Jahrhunderts.

Viele Gewerke für den Museumsbetrieb

In ihrer vielfältigen Arbeit mit den Sammlungen sind die Historischen Museen Hamburg eine klassische museale Einrichtung. Hier wird geforscht und vermittelt, es werden Sonderausstellungen gezeigt und Veranstaltungen dargeboten. Mit dem Musemsdienst Hamburg verfügt die Stiftung zudem über einen zentralen Besucherservice, dessen Arbeit sich nicht auf die eigenen Häuser beschränkt, sondern die Angebote von 30 Hamburger Museen vermittelt. In den Historischen Museen Hamburg erfahren die Menschen, dass die Begegnung mit Geschichte spannend ist und Freude bereiten kann, aber auch die Chance bietet, Erkenntnisse für die Gestaltung einer freiheitlichen, friedlichen und demokratischen Zukunft zu gewinnen. Über 7.000 Führungen werden jährlich über den Museumsdienst Hamburg vermittelt, 30 Mitarbeiter kümmern sich um das Sammlungsmanagement, in der Regel werden sechs große Ausstellungsvorhaben im Jahr und mehrere Sammlungspräsentationen verwirklicht. Es handelt sich also um lebendige Museen mit insgesamt ca. 250 Mitarbeitern, die die Geschichte Hamburgs einer breiten Öffentlichkeit auf vielfältige Weise erfahrbar machen.