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Hafenmuseum Hamburg | 22.06.2019 Beginn: 10 - 18 Uhr

Thementag: Nietschiffbau

Von Anfang April bis Ende Oktober wechselndes Programm: Die Schwerpunkte Hafenumschlag, Dampf auf den Schiffen, Ewerführerei und Hafentaucherei, Revierschifffahrt oder Nietschiffbau werden von Fachleuten vorgeführt und anschaulich erläutert.

An diesem Thementag steht der Nietschiffbau im Mittelpunkt. Unsere Experten beantworten gern Fragen und führen ggfs. auch anhand von Exponaten Sachen vor. 

Die Ära des Holzschiffbaus wurde in der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts abgelöst durch den Eisen- und Stahlschiffbau. Die Nietbauweise war un die präferierte Methode. Es gab das Nieten von Hand sowie wie pneumatisches Nieten. Ab 10mm Durchmesser wurde das Niet auf dem Nietenkocher erwärmt. Der Nietwärmer nahm den weiß glühenden Niet mit der Zange aus der Essen und steckte es schnell in das NIetloch. Der Vorhalter drückte mit dem Vorhalter das Niet gegen die Platte und hielt bis zur Beendigung dagegen. Der mit dem Niethammer arbeitende Nieter drückte mit einigen Schlägen zuerst die Platten zusammen, um dann den Noetschaft zu stauchen und den Schließkopf zu bilden. Alle wasserdichten Teil wurden von Hand oder mit Pressluftwerkzeugen verstemmt und durch kräftiges Abspritzen mit einem Wasserstrahl auf Dichtigkeit geprüft. Bis zuletzt wurden noch der Scheergang und der Kimmgang genietet.

Mehr über den Schiffbau gibt es in unserem Online-Dossier zum Thema "Hamburger Schiffbau": https://shmh.de/de/hamburg-wissen/dossiers/hamburger-schiffbau


Der Bugspriet der PEKING wurde auch in der Nietbauweise hergestellt. Foto: SHMH/Wera Wecker

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