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Tagung: Das postkoloniale Museum13. bis 16. Juni 2021 im Museum der Arbeit

Das Museum der Arbeit in Hamburg richtet anlässlich der Sonderausstellung „Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand“ eine viertägige Tagung aus. Sie findet vom 13. Juni bis zum 16. Juni 2021 komplett online via Zoom statt. Unter dem Titel „Das postkoloniale Museum“ werden über 30 Wissenschaftler*innen sowie Kurator*innen und Vermittler*innen in insgesamt sechs Paneldiskussionen Antworten auf die Frage geben, wie Museen zukünftig den (post-)kolonialen Gegenwarten mit ihren intersektionalen Perspektiven und Herausforderungen gerecht werden können.

Kontakt

Tagungsort: 

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg

Konzeption und Koordination:

Christopher A. Nixon
Claudia Wagner

E-Mail: postkolonialesmuseum@mda.shmh.de

Einblicke in Ausstellungen und Projekte

Mit ihren konkreten Ausstellungen und Projekten sind u. a. dabei: Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt), Historisches Museum Frankfurt, Linden-Museum Stuttgart, MARKK - Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (Hamburg), Münchner Stadtmuseum, Museum Folkwang (Essen), Weltkulturen Museum (Frankfurt), Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Technisches Museum Wien. Beiträge aus dem Hochschulbereich kommen von Wissenschaftler*innen aus den Universitäten Hamburg, Hildesheim und Tübingen. Lectures, Führungen und ein Workshop flankieren die Panels.

Tagungsprogramm

Hier finden Sie das umfangreiche Programm mit Abstracts und Kurzbiografien zum Download. 

Programmpunkte der Tagung verpasst?

Im Tagungsprogramm stellen wir Ihnen in der nächsten Zeit einzelne Programmteile zum nachträglichen Anschauen zur Verfügung.

Tagungseröffnung am 13. Juni 2021

Eröffnet wird die Tagung mit einem Podium am Abend des 13. Juni (18:00–20:00 Uhr). Zum Thema "Politik(en) des Museums" diskutieren Miriam Camara (Geschäftsführerin akoma coaching & consulting), Prof. Dr. Hans-Jörg Czech (Direktor und Vorstand Stiftung Historische Museen Hamburg), Dr. Mahret Ifeoma Kupka (Museum Angewandte Kunst Frankfurt, Sprecherin Neue Deutsche Museumsmacher*innen) und Dr. Henning Mohr (Leiter Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.). Die Diskussionsteilnehmer*innen widmen sich dabei folgenden Fragen: Wie lässt sich das Museum zwischen "Bildungsinstitution" und "Resonanzraum" neu (er-)finden? Wie als ein Ort des Politischen? Wie kann man die Beziehung zwischen Museum und Gesellschaft mit ihren diversen Communities neu denken? Welche (Re-)Präsentationsräume schafft das Museum? Welche notwendigen institutionellen Entwicklungen müssen sich Museen stellen?