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Modernisierungspläne

Eines der wichtigsten Ziele der Stiftung ist es, den Besuchern in den einzelnen Museen mit qualitativ hochwertigen Ausstellungen, innovativen Veranstaltungsformaten sowie einer zeitgemäßen und barrierefreien Ausstattung die größtmögliche Aufenthaltsqualität zu ermöglichen. Dafür ist in den kommenden Jahren eine Reihe von Modernisierungsmaßnahmen erforderlich, die neben baulichen auch konzeptionelle Verbesserungen beinhalten. Dank des Engagements der Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU) im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages können die Modernisierungspläne der Stiftung Historische Museen Hamburg in den nächsten Jahren gemeinsam mit der Unterstützung der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert und realisiert werden.

Grundlegende Erneuerung des Museums für Hamburgische Geschichte

Über den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages konnten im Jahr 2015 Mittel in Höhe von 18 Millionen Euro für die grundlegende Erneuerung des Museums für Hambur-gische Geschichte zur Verfügung gestellt werden. Weitere 18 Millionen Euro wurden dafür von der Freien und Hansestadt Hamburg in Aussicht gestellt, so dass insgesamt 36 Millionen Euro für die bauliche und konzeptuelle Modernisierung des größten stadthistorischen Museums Deutschlands verwendet werden können. Die Planung der erforderlichen Umbauaktivitäten und der Neugestaltung der Dauerausstellung schreitet voran, so dass vermutlich im Jahr 2020 mit den ersten Baumaßnahmen begonnen werden kann.
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Außenansicht von Osten: Das Museum für Hamburgische Geschichte, erbaut 1914 - 1922 von Fritz Schumacher. Foto Sinje Hasheider/SHMH.

Gelder für Museum der Arbeit und Jenisch Haus

Im Juni 2018 wurde vom Bund die finanzielle Unterstützung für zwei weitere wichtige Modernisierungsprojekte der Stiftung Historische Museen Hamburg bewilligt: Die bauliche und inhaltliche Neugestaltung des Museums der Arbeit mit 10 Millionen Euro und die des Jenisch Hauses mit 8 Millionen Euro. Insgesamt werden für die Sanierung und Modernisierung der beiden Museen 36 Millionen Euro veranschlagt. Der Rest der benötigten Mittel soll auch für diese Projekte bei der Freien und Hansestadt Hamburg eingeworben werden. Mit der grundlegenden Erneuerung der beiden Museen können zwei weitere wesentliche Schritte in der Entwicklung der Stiftung Historische Museen Hamburg zu einem modernen und für breite Bevölkerungsschichten attraktiven Museumsverbund unternommen werden.
Pläne für das Torhaus (Entwurf: Sibylle Kramer Architekten, Realisierung: Sprinkenhof GmbH)
Pläne für das Torhaus (Entwurf: Sibylle Kramer Architekten, Realisierung: Sprinkenhof GmbH)
Treppenhaus des Jenisch Hauses, erbaut 1831 bis 1834 im klassizistischen Stil nach Entwürfen von Franz Gustav Forsmann und Karl Friedrich Schinkel. Foto Sinje Hasheider/SHMH.
Treppenhaus des Jenisch Hauses, erbaut 1831 bis 1834 im klassizistischen Stil nach Entwürfen von Franz Gustav Forsmann und Karl Friedrich Schinkel. Foto Sinje Hasheider/SHMH.

Entwicklungsschub für das Altonaer Museum

Das Altonaer Museum, 1863 als „Öffentliche Museum“ aus der Taufe gehoben, als Altona mit den Herzogtümern Holstein, Schleswig und Lauenburg noch zum dänischen Staatsverband gehörte. Foto Sinje Hasheider/SHMH.
Das Altonaer Museum, 1863 als „Öffentliche Museum“ aus der Taufe gehoben, als Altona mit den Herzogtümern Holstein, Schleswig und Lauenburg noch zum dänischen Staatsverband gehörte. Foto Sinje Hasheider/SHMH.
Auch die Sanierung und Modernisierung des Altonaer Museums ist dank einer Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom November 2018 gesichert. 19,5 Millionen konnten vom Bund für die erforderlichen Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden, die um den gleichen Beitrag aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg ergänzt werden sollen. Mit den insgesamt 39,5 Millionen Euro soll eine generelle Neukonzeption der Ausstellungsfazilitäten und eine durchgängige Barrierefreiheit ermöglicht werden. Einzelne Kapitel der Dauerausstellung, die zum Teil noch aus den ersten Jahrzehnten nach der Museumseröffnung stammen, sollen von Grund auf überarbeitet werden und sich den aktuellen und zukünftigen Fragen für das gesellschaftliche Miteinander vor dem Hintergrund der Geschichte Altonas und Norddeutschlands widmen.