Deutsches Hafenmuseum | 31.10.2022 Beginn: 10:00 - 18:00 Uhr

#seeforfree im Deutschen Hafenmuseum

Programm 

10 - 18 Uhr:
Frauen an Bord. Ein Projekt mit Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Frauen an Bord bringen Unglück. Dieser Satz hat in der Seefahrt eine lange Tradition. Und trotzdem fanden Frauen schon früher immer wieder Wege und Berufungen an Bord. Im »Frauen an Bord« haben Jugendliche aus Wilhelmsburg sich auf Spurensuche nach historischen und modernen Seefahrer*innen, Pirat*innen und Kapitän*innen gehen. Ihre Biografien werden in Bild, Text und Ton vorgestellt.
Treffpunkt: Eingangsbereich des Schaudepots

10 - 17 Uhr:
Der Hafenarbeiter. Der Arbeitsalltag im Hamburger Hafen, erzählt von einem Hafensenior

Ehrenamtliche Hafenarbeiter führen durch das Schaudepot des Deutschen Hafenmuseums.
Treffpunkt: Eingangsbereich des Schaudepots

10 - 18 Uhr:
Open Ship auf dem Schwimmkran SAATSEE

Der Schwimmkran Saatsee ist ein schwimmendes Arbeitsgerät von 1917, der im Nord-Ostsee-Kanal eingesetzt wurde. Die Saatsee besteht aus einem antriebsloser Ponton mit dreh- und wippbarem Kranausleger, der eine Tragfähigkeit von max. 75 Tonnen hat. Der Kran und die Winschen werden mit einem kohlebefeuerten Dampfkessel betrieben, der bis heute dank ehrenamtlichen Engagements in Funktion gehalten wird.

10 - 18 Uhr:
Open Ship auf dem Schutendampfsauger IV

Der Schutendampfsauger IV von 1909 ist ein schwimmendes Arbeitsgerät, das im Hamburger Hafen im Einsatz war. Sogenannte Schutensauger sind Bagger­geräte des Strom- und Hafenbaus zum Abtransport von Baggergut. Sie saugen die Bodenmasse mit Hilfe einer Kreiselpumpe aus den Schuten und befördern es durch eine bis zu 2 km lange Rohrleitung auf extra angelegte Spülfelder. Der Sauger IV zeigt das Leben und Arbeiten an Bord.

10 - 18 Uhr:
Open Ship auf der Sea Eye

Die Besatzung der Sea Eye informiert über die Seenotrettung im Mittelmeer aus erster Hand. Die SEA-Eye, einst als Fischkutter STERNHAI auf den Weltmeeren unterwegs, fuhr von 2016-2018 im Mittelmeer als Rettungsschiff der NGO Sea-Eye e.V.. Rund 400 Freiwillige bewahrten knapp 12.000 Schiffbrüchige vor dem Ertrinken. Das Schiff, das für die Seenotrettung nicht mehr geeignet ist, dient nun als Erinnerungs-, Dokumentations- und Veranstaltungsort ThinkBoat.

11 - 13 Uhr:
Fahrradtour vom Deutschen Hafenmuseum zum Chilehaus

Diese Fahrradtour führt von der PEKING, einem Segelschiff, das Salpeter aus Chile nach Hamburg transport hat, über das Lagerhaus G und die Speicherstadt zum Chilehaus im Kontorhausviertel. Auf der Strecke werden verschiedene Hafenorte kritisch vorgestellt. Das eigene Fahrrad ist mitzubringen. Anmeldung unter: ursula.richenberger@deham.shmh.de
Treffpunkt: Vor dem Deutschen Hafenmuseum. Schuppen 50a

10 - 18 Uhr:
Rustikale Küche aus der Kaffeeklappe

Aus dem traditionellen Hafenbetrieb waren die Kaffeeklappen nicht wegzudenken. Sie versorgten die Arbeiter während ihrer Schichten und boten den Hafenleuten die Gelegenheit, während der Pause Kraft zu tanken. Heute bietet die Kaffeeklappe im Deutschen Hafenmuseum den Museumsbesuchern während der Öffnungszeiten Kaffee und Kuchen, warme und kalte Getränke an und lädt zum Verweilen ein.