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Rahmenprogramm

Die Sonderausstellung wird von einem umfassenden und in den meisten Fällen digitalen Rahmenprogramm begleitet: Mit einer Vielzahl von Formaten möchten wir Einzelaspekte vertiefen, zur Diskussion und zum Austausch anregen. Ob Schüler oder Rentner, Fachexperte oder Laie - fühlen Sie sich herzlich eingeladen, Ihren persönlichen Zugang zum Thema zu entdecken.

DIGITALES Museumsgespräch

für Gruppen und Schulklassen via Zoom

Die Buchung der Angebote erfolgt über den Museumsdienst Hamburg unter www.museumsdienst-hamburg.de

 

Im Rahmen der Einführung begleitet ein*e Vermittler*in die Teilnehmer*innen zu ausgewählten Objekten und Bildern in der Ausstellung. So erarbeiten sie sich gemeinsam den Umgang Hamburgs mit seiner kolonialen Geschichte sowie die Folgen kolonialer Herrschaftsstrukturen. Zwischenfragen und Bemerkungen sind jederzeit erwünscht.

Hamburg wird gern als "Tor zur Welt" bezeichnet. Dabei wird immer noch oft verschwiegen, dass diese Welt eine koloniale war: Der Reichtum der Hafenstadt beruhte auf der gewaltsamen Ausbeutung des Globalen Südens. Die Menschen in den Kolonien gewannen Rohstoffe wie Kautschuk, Öle, Kakao und Elfenbein, die in Hamburger Industrieunternehmen verarbeitet wurden. Sie arbeiteten unter den Bedingungen einer rassistischen Gewaltherrschaft, in der ihr Leid und ihre Arbeit, aber auch ihr Wissen und ihr Widerstand unsichtbar gemacht wurden.

Das Ausstellungsgespräch wird nach rassismuskritischen Maßstäben geführt. Ein Ziel ist es, bei den Teilnehmenden ein kritisches Bewusstsein für die Kolonialgeschichte und postkoloniale Geschichte zu schaffen.

vhs-Kurse

in Kooperation mit dem Museum der Arbeit. Die Anmeldung erfolgt über www.vhs-hamburg.de.

 

Bildungsurlaub: Hamburg und der Kolonialismus

2. – 6. August 2021

Wir nähern uns der Epoche des Kolonialismus kritisch und machen die thematischen Verbindungen mit unserer Stadt sichtbar. Hierfür gehen wir auf Spurensuche, besuchen Institutionen und kommen mit Menschen ins Gespräch.

Hamburg, das "Tor zur Welt", war im 19. Jahrhundert das Tor in eine koloniale Welt. Die Hafenstadt war eng verquickt mit dem kolonialen Handel, so haben Kaufleute, Reeder und auch die Gesellschaft wirtschaftlich stark profitiert. Gleichzeitig war das Handeln der Machthaber in den Kolonien geprägt von Unterdrückung und Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung, auch hierdurch konnte Hamburgs Wirtschaft wachsen.

Kursnummer: 3169NNN01

Mo. - Fr. 09:00 - 16:00, 40 UStd. 
02.08.21 - 06.08.21, 5 Termine

145,- €

VHS-Zentrum Nord
Poppenhusenstraße 12 
22305 Hamburg (Barmbek)

Kursleiterin: Anna Sophia Prochotta 

Zur Anmeldung

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