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Angebote für Schulklassen

Das Museum der Arbeit ist ein außerschulischer Lernort: Hier werden nicht nur Geräte und Materialen zur Geschichte der Arbeit aufbewahrt, sondern auch das Wissen, die Erfahrungen und die Fertigkeiten darum. Eine Rückschau auf das Neue im Alltag bietet Schülern die Möglichkeit, sich mit Fragen zur eigenen Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Alle Angebote sind auf die Hamburger Bildungsempfehlungen für Schulen abgestimmt.

Höhepunkte der Sammlung

Das Museum der Arbeit in 60 Minuten

In unserer Dauerausstellung gehen wir der Frage nach, wie die vor rund 150 Jahren einsetzende Industrialisierung die Arbeit und den Menschen verändert hat. Gezeigt werden Ausschnitte aus der Arbeitswelt in für Hamburg typischen Bereichen: Das Grafische Gewerbe, die Metallindustrie, der Handel sowie Fabrikarbeit am Beispiel der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie, in deren ehemaligen Produktionsgebäuden sich heute das Museum der Arbeit befindet.

1 Stunde, max. 25 Teilnehmer, ab 7. Klasse

Das Museum der Arbeit in 90 Minuten

Der Rundgang führt durch die Dauerausstellung und dann weiter über den Museumshof bis zum Osterbekkanal. Gezeigt werden die erhaltenen Bauten des ehemaligen Fabrikensembles der Barmbeker Gummifabrik, darunter das Gründungsgebäude von 1872. Ebenfalls zu besichtigen ist das imposante Schneidrad der Tunnelvortriebsmaschine für die Elbuntertunnelung von 1997 bis 2000 mit 14,2 m Durchmesser: “TRUDE” – das ist die Abkürzung für: Tief Runter Unter Die Elbe.

1,5 Stunden, max. 25 Teilnehmer, ab 7. Klasse

Themenführungen

Arbeit ist (für mich):… Ein assoziativer Rundgang für Schüler durch das Museum der Arbeit

„Na, was willst du mal werden?“ ist eine der häufigsten Fragen, die jungen Menschen gestellt wird. Diese müssen sich – spätestens vor dem ersten Betriebspraktikum - fragen, ob Superstar, Rennfahrer oder Feuermann tatsächlich realistisch ist. Auf einer Expedition in die Geschichte der Arbeit bekommen die Schüler die Möglichkeit, sich mit Fragen zur eigenen Berufsorientierung auseinanderzusetzen. Dazu sammeln sie zunächst Begriffe rund um das Thema „Arbeit“. In kleinen Gruppen gehen sie dann auf die Suche nach passenden Objekten und bereiten eine kleine Präsentation für die Klasse vor. Sie sind frei, eigene Gedanken zu entwickeln, können Fragen aufwerfen oder spekulieren. Wie passt zum Beispiel der Begriff „Freizeit“ zur Stechuhr, dem Computer oder dem Kinderwagen? Wie verändert sich Arbeitszeit? Was ist „work-life-balance“. Und überhaupt, was hat das Ganze mit mir zu tun?

2 Stunden, max. 25 Teilnehmer ab 9. Klasse

 

Szenische Führung: Die Kontorangestelle “Herrschaften - kommen Sie bitte…!”

Rundgang durch ein Hamburger Handelskontor mit Therese Janning im Jahre 1925. Während der szenischen Führung stellt eine Schauspielerin den Schülern die Arbeit einer Kontorbuchhalterin im Jahr 1925 vor. Diese hat nicht nur einen hoch qualifizierten Beruf, sondern sie kennt sich auch mit allen Vorgängen des Handelsgeschäftes hervorragend aus. Text und Regie: Jens Paarmann. Die Rolle der Therese Janning wird von Alexandra Neelmeyer gespielt.

1 Stunde, max. 25 Teilnehmer, ab 7. Klasse

 

Industrialisierung am Rande der Stadt

Barmbek war im 19. und 20. Jahrhundert ein wichtiger Industriestandort Hamburgs. Am Beispiel der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH), in deren ehemaligen Produktionsgebäuden das Museum der Arbeit eingerichtet ist, wird die Industrialisierung Hamburgs thematisiert. 1 Stunde, max. 25 Teilnehmer Vom Kautschuk zum Kamm Der Ausstellungsbereich New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie zeigt, wie aus Naturkautschuk über verschiedene Verarbeitungsprozesse schließlich Hartgummi, der Vorläufer der heute gebräuchlichen Synthese-Kunststoffe wird. Aber auch Hartgummi spielt wegen seiner spezifischen Eigenschaften noch immer eine Rolle als Ausgangsmaterial verschiedener Industrieprodukte.

1 Stunde, max. 25 Teilnehmer


Vom Kautschuk zum Kamm

Der Ausstellungsbereich New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie zeigt, wie aus Naturkautschuk über verschiedene Verarbeitungsprozesse schließlich Hartgummi, der Vorläufer der heute gebräuchlichen Synthese-Kunststoffe wird. Aber auch Hartgummi spielt wegen seiner spezifischen Eigenschaften noch immer eine Rolle als Ausgangsmaterial verschiedener Industrieprodukte.

1 Stunde, max. 25 Teilnehmer ab 7. Klasse

 


Jugendliche Forscher unterwegs in Archiv und Museum: Arbeitsbedingungen während der Industrialisierung

Das Landesamt für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung bietet in Kooperation mit dem Museum der Arbeit und der Archivpädagogik der BSB im Staatsarchiv Hamburg einen neuen Schwerpunkt der historischen Forschung für Lerngruppen der Profiloberstufe an. An zwei außerschulischen Lernorten erwarten Schülerinnen und Schüler zwei verschiedene Zugänge zu historischen Quellen: Archivalien und Objekte. Dabei erforschen sie nicht nur spannende Aspekte der Industrialisierung in Hamburg, sondern lernen auch die unterschiedlichen Aufgabenbereiche von Archiv und Museum kennen:

09.00 – 11.30 Uhr Staatsarchiv Hamburg: Der Hafenarbeiterstreik in historischen Quellen
11.30 – 12.30 Uhr Pause und Anfahrt zum Museum
12.30 – 14.00 Uhr Museum der Arbeit: Spurensuche Fabrikarbeit

max. 25 Teilnehmer ab 9. Klasse, Kosten: 50 Euro

Anmeldung:stephanie-andrea.fleischer@staatsarchiv.hamburg.de

 

Von Krisen und Umbrüchen in Arbeitsbiografien

Das Museum der Arbeit sammelt Objekte, die vom Wandel der Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen erzählen. Zu den Objekten gehören immer Geschichten. Viele sind in Interviews, Briefen und anderen persönlichen Dokumenten festgehalten. In ihnen spiegeln sich wichtige Stationen und auch Bruchstellen. Wie haben die Menschen die Krisen oder Umbrüche wahrgenommen? Wie sind sie daraus hervorgegangen? Diesen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler am Beispiel von Kurzbiografien in der Dauerausstellung nach. Für die weitere Recherche lassen sich viele Lebensgeschichten in der Bibliothek des Museums finden.

1 Stunde,max. 25 Teilnehmer ab 7. Klasse

 

 

Angebote in den Museumswerkstätten

Setzen und Drucken in der Buchdruckerei

Gruppen bis zu 15 Personen können mit Lettern aus dem Setzkasten selbst Texte setzen und auf einer der historischen Handpressen drucken. Ehemalige Setzer und Drucker zeigen, wie das geht und haben dabei Vieles aus ihrem Arbeitsleben zu berichten. Nach Absprache können auch mitgebrachte Manuskripte kleineren Umfangs im Buchdruck realisiert werden.

1,5 oder 3 Stunden, max. 15 Teilnehmer ab 1. Klasse

Zeichnen auf Stein in der Steindruckerei

Die Lithografie war im 19. Jahrhundert das wichtigste Druckverfahren, das größere Auflagen farbiger Bilder ermöglichte. Heute wird die Technik ausschließlich im künstlerischen Bereich genutzt. Das klassische Flachdruckverfahren beruht auf der abstoßenden Wirkung von Fett und Wasser auf einem plangeschliffenen Kalkschieferstein. Die große Bandbreite von unterschiedlichen Mal- und Zeichentechniken machte die Lithografie auch für eine Vielzahl von Künstlern interessant, wie Daumier, Toulouse-Lautrec, Kirchner, Picasso und viele andere.
Vom Schleifen des Steins bis zum fertigen Druck können Gruppen mit bis zu 15 Teilnehmern die Entstehung einer Lithografie beobachten und erproben.

1,5 oder 3 Stunden, max. 15 Teilnehmer ab 1. Klasse

Radierungen in der Kunstdruckerei

Der Name Radierung leitet sich ab von dem lateinischen Wort radere, was so viel heißt wie „kratzen“, „wegnehmen“ oder „entfernen“. Es ist eine Drucktechnik, bei der Linien mit einem Stichel aus einer Metallplatte herausgehoben werden. In die Vertiefungen wird Farbe eingerieben – daher die Bezeichnung Tiefdruck. Seit dem 19. Jahrhundert findet der Tiefdruck Anwendung im industriellen Druckverfahren. Durch den Einsatz von Zylinderrotationstiefdruck ist es möglich, Millionenauflagen in höchster Farbbrillanz zu drucken.
Die Teilnehmenden erstellen eine Radierplatte in der Technik der Kaltnadel und drucken diese im Anschluss. So kann jeder seine Originalgrafik mit nach Hause nehmen. In dem dreistündigen Programm kann bleibt mehr Zeit für die Bearbeitung der Platte. Auch Farbexperimente sind möglich.

1,5 oder 3 Stunden, max. 12 Teilnehmer ab 3. Klasse

Buchbinden und woher das Heft seinen Namen hat

In der Veranstaltung können Gruppen mit bis zu 12 Personen fadengeheftete Notizhefte oder Hausaufgabenhefte erstellt. Für Schüler ab der 5. Klassenstufe kann das Programm erweitert werden, in dem mehrere Lagen geheftet werden, Formen in den Einband gestanzt werden oder Verschlüsse gestaltet werden. Nach Absprache können auch mitgebrachte Geschichten gebunden werden.

1,5 Stunden, max. 12 Teilnehmer von 3. Klasse

Stanzen, Prägen, Emaillieren: Arbeit in der Metallwerkstatt

Bis zu 15 Teilnehmer können an historischen Maschinen selbst versuchen, die Arbeitsprozesse vom Stanzen, Prägen und Emaillieren bis zur fertigen Medaille zu erproben. Der Prozess in verschiedenen Fertigungsstufen erfordert sowohl gezielten eigenen körperlichen Einsatz wie auch feinmotorische Qualifikation, ganz so wie die Frauen und Männer früher in der Anstecknadelfabrik Carl. Wild, deren rekonstruierte Werkstatt zu sehen ist.

1,5 Stunden, max. 15 Teilnehmer ab 1.Klasse

Gießen in Sand: Schmuckherstellung in der Metallwerkstatt

Der Sandguss gehört zu den ältesten Gießverfahren und wird auch heute noch von Goldschmieden und in der Industrie angewendet. In der Metallwerkstatt des Museums produzieren die Teilnehmer ihr eigenes Schmuckstück, zum Beispiel in Form einer Muschel, Erdnuss oder Kaffeebohne. Dafür bauen sie selbst Gießformen und gießen diese mit Zinn aus. Zu bestaunen ist auch die industrielle Weiterentwicklung: die Schleudergussmaschine. Die gegossenen kleinen Elefanten aus Zinn werden bunt bemalt und lackiert.

1,5 Stunden, max. 15 Teilnehmer ab 3. Klasse

Gruppenentgelte

für Schulklassen, Kitas und Jugendgruppen
Führung60 Min.35 €
Museumsgespräch90 Min.50€
Museumsgespräch120 Min.65€
Projekt3 Std.85€
Projekttag5 Std.135€

Sonntagszuschlag: 10 €
Fremdsprachenzuschlag: 10 €

Freier Eintritt unter 18 Jahren.

Beratung
Kareen Kümpel
Bildung & Vermittlung
Tel. 040 428 133 180
kareen.kuempel@mda.shmh.de

Buchung
Museumsdienst Hamburg
Holstenwall 24
20355 Hamburg
Tel.: 040 4 281 310
info@museumsdienst-hamburg.de

Angebote in Deutscher Gebärdensprache
Führungen in Deutscher Gebärdensprache können ebenfalls über den Museumsdienst Hamburg gebucht werden.
Kontakt: Martina Bergmann, E-Mail
Bildtelefon: 040 311 08 003
E-Fax: 040 427 925 324, Skype: museumsdienstHH

Out of Office. Wenn Roboter und KI für uns arbeiten

Vom Taschenrechner zur Virtual Reality

Das erste iPhone kam 2007 auf den Markt. Seitdem können wir immer mehr Aufgaben von unterwegs aus erledigen. Das ist nur ein Beispiel wie die Digitalisierung unser Leben verändert. Schon jetzt gibt es viele Tätigkeiten, die Maschinen schneller und präziser ausführen können als Menschen. Wie weit kann das gehen? Ist der Roboter in Zukunft Assistent, Kollege oder sogar Chef des Menschen?

Beim Zusammenbauen und Ausprobieren einer VR-Brille, die in immer mehr technischen Arbeitsbereichen zur Planung oder Simulation eingesetzt wird, machen die Schülerinnen einen kleinen virtuellen Ausflug in die Welt der Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler brauchen ein eigenes Smartphone möglichst mit der App ZDF VR. Die Materialkosten für einen Klassensatz VR-Brillen betragen 20 € zzgl. zum Führungsentgelt.

90 Minuten, max. 25 Teilnehmer ab 7. Klasse

 

Gesucht: Berufe für die Zukunft

Viele Schülerinnen und Schüler werden später in Berufen arbeiten, die es heute noch nicht gibt: Übersetzer Maschine/Mensch und Algorithmen-Versicherer könnten höchst gefragt sein. Die Schülerinnen und Schüler hinterfragen Berufe von heute auf ihre Zukunftsaussichten, verfassen eigene Stellenanzeigen und überlegen, welche Kompetenzen und Soft Skills in der Zukunft wichtig sein könnten.

90 Minuten, max. 25 Teilnehmer ab 7. Klasse

 

Arbeit neu denken?

Der gemeinsame Besuch der Ausstellung endet im Forum. In dem offenen Bereich werden Ideen angeboten, mit denen die Zukunft der Arbeit gestaltet werden kann – beispielsweise die Robotersteuer, die 15-Stunden-Woche oder das Grundeinkommen. In diesem Workshop haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Forderungen für die Zukunft auszudrücken und eigene Ideen zu entwickeln.

90 Minuten, max. 25 Teilnehmer ab 9. Klasse

 

Anmeldung für selbst organisierte Gruppen

Auch wenn Sie keine Führung durch den Museumsdienst Hamburg buchen, sondern das Museum selbst organisiert mit einer Erwachsenen- oder Schulklassengruppen (ab 8 Personen) besuchen möchten, ist es verpflichtend, die Gruppe beim Museumsdienst Hamburg unter Tel. 040 428 131 0 oder per E-Mail an info@museumsdienst-hamburg.de verbindlich anzumelden.

Dies ermöglicht allen Besuchern einen reibungslosen und entspannten Museumsbesuch. Mit der verbindlichen Anmeldung erhalten Sie bevorzugten Zugang ins Museum und zur gewünschten Ausstellung ohne Wartezeit.

Die Reservierungsgebühr für den gewünschten Termin und Zeitraum beträgt 10 €. * **

*  für Erwachsenengruppen zuzüglich Eintritt
** bei Reservierung für Schulklassen ist der freie Eintritt für bis zu zwei Lehrkräfte in der Gebühr enthalten