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Mahalla AltonaMuslime erzählen aus ihrem Alltag

27. März 2018 bis 3. Oktober 2019

Der Bezirk Altona mit seinen 14 Stadtteilen und insgesamt 270.000 Einwohnern ist geprägt von kultureller, sozialer – und religiöser Vielfalt. Seit Jahrzehnten sind dort Muslime unterschiedlicher Konfessionen, Ethnien und Kulturen zu Hause.

In der Ausstellung berichten 21 muslimische Altonaerinnen und Altonaer über die Rolle und Bedeutung ihres Glaubens in ihrem Alltag. Anhand von individuell ausgewählten Gegenständen, die in der Ausstellung präsentiert und kommentiert werden und in Form von Videointerviews geben die Protagonisten ganz persönliche Einblicke in ihren Alltag und berichten darüber, welche religiösen Lehren, Gebote und Pflichten ihnen im täglichen Leben wichtig sind.

Unter den in der Ausstellung befragten Altonaerinnen und Altonaern finden sich neben mehreren Sprachschülern und Studenten auch ein Jurist, zwei Apothekerinnen, ein Imam, eine islamische Theologin, eine Architektin und eine Modedesignerin. Die von ihnen ausgewählten Gegenstände reichen von einer Gebetskette und einem Poesiealbum über einen Hockeyschläger und einer Tüte Haribo bis zu einem englischen Jugendroman und einem Burkini.

In der Zusammenschau der Alltagsgegenstände und den korrespondierenden Interviews entsteht für die Besucher in der Ausstellung ein besonderer Einblick in den facettenreichen Alltag von Altonaer Muslimen, ohne damit jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Die Ausstellung möchte vielmehr, begleitet durch ein vielfältiges Rahmenprogramm, Anlässe für Gespräche und Anknüpfungspunkte zum Weiter- und Nachfragen bieten, um die große gesellschaftspolitische Debatte rund um „den Islam“ mit der gelebten Realität der Muslime in Altona zu verbinden.

Ein großer Dank gilt allen Mitwirkenden für ihre Bereitschaft, bei diesem Projekt mitzumachen und für ihre Offenheit, über etwas so Persönliches wie ihren Glauben zu sprechen.

Altonaer Museum

Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr

Dienstag geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Foto: Michaela Hegenbarth

MAHALLA

(arabisch محلة, türkisch Mahalle)

bezeichnet in den islamischen Ländern Nordafrikas, des Vorderen Orients, Zentralasiens und Südasiens die Verwaltungseinheit eines Stadtbezirks. Gleichzeitig beschreibt Mahalla aber auch die identitätsbestimmende Nachbarschaft rund um eine Moschee mit zentralem Platz, Cafés und Markt.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Bild

Rahmenprogramm

Einführung in die Ausstellung
14.04.2019 11:00 Uhr

Einführung in die Ausstellung "Mahalla Altona"

Als Teil des Rahmenprogramms wird vor jeder Veranstaltung eine halbstündige Einführung in die Ausstellung angeboten.

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Halal, Haram und Fard
14.04.2019 14:00 - 16:00 Uhr

Halal, Haram und Fard

Wie ist ein erfüllteres Leben nach muslimischen Werten möglich in Altona? Gemeinsam mit...

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Einführung in die Ausstellung
28.04.2019 11:00 Uhr

Einführung in die Ausstellung "Mahalla Altona"

Als Teil des Rahmenprogramms wird vor jeder Veranstaltung eine halbstündige Einführung in die Ausstellung angeboten.

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Moscheen im Stadtbild. Sichtbarkeit als Teil der Integration
28.04.2019 14:00 - 15:00 Uhr

Moscheen im Stadtbild. Sichtbarkeit als Teil der Integration

2013 haben Marion Koch und Joachim Reinig, im Auftrag der muslimischen Dachverbände, die Moscheen, Gebetsräume und deren räumliche Situationen in...

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Einführung in die Ausstellung
05.05.2019 11:00 Uhr

Einführung in die Ausstellung "Mahalla Altona"

Als Teil des Rahmenprogramms wird vor jeder Veranstaltung eine halbstündige Einführung in die...

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Generation M. (Muslim)
05.05.2019 14 - 16 Uhr

Generation M. (Muslim)

Diskussion zur Generation M. - Die Generation M. zeigt zum Teil offen und laut und zum Teil unauffällig und leise, was Muslim-Sein alles bedeuten...

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Lange Nacht der Museen im Altonaer Museum
18.05.2019 18 - 2 Uhr

Lange Nacht der Museen im Altonaer Museum

Nachts im Museum: Am 18. Mai 2019 öffnen Hamburgs Museen wieder ihre Türen. Von 18 bis 2 Uhr...

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Einführung in die Ausstellung
02.06.2019 11:00 Uhr

Einführung in die Ausstellung "Mahalla Altona"

Als Teil des Rahmenprogramms wird vor jeder Veranstaltung eine halbstündige Einführung in die...

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Gegenstände und Zitate aus den Interviews

Der Kurator

Ayhan Salar

Ayhan Salar

geb. 1967 in Izmir/Türkei, lebt seit 1973 in Deutschland.

Zunächst arbeitete Ayhan Salar als Sozialarbeiter und Kulturpädagoge für das Amt für Soziale Dienste Bremen, bevor er von 1989–1992 sein Studium der Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Bremen absolvierte. Als Assistent von Thomas Mitscherlich beim Bremen Institut Film und Fernsehen unterstützte er die Realisierung mehrerer Zeitzeugen-Projekte für das „Steven Spielberg Shoah-Fundation“ 1997erhielt er sein Diplom im Bereich Freie Bildende Kunst / Film an der Hochschule für Künste in Bremen. Zwischen 1995 und 2001 entstanden mehrere Kurz- und Dokumentarfilme zu den Themen Migration und „Sterben in der Fremde / Totenkult im Islam“. Ayhan Salar lehrte an der HfBK Bremen und war als als Filmemacher, Bildgestalter und Berater für das Kultusministerium in Aserbaidschan tätig. Er lebt und arbeitet als freier Filmemacher, Autor, Bildgestalter und Kurator vorwiegend in Hamburg.