Speicherstadtmuseum | 05.06.2020 Beginn: 19:30 Uhr

Krimilesung: "Im Namen der Lüge" und "Der Preis des Todes" von Horst Eckert

Bedroht eine neue Welle des Linksterrorismus die Bundesrepublik? Melia Khalid, Tochter einer politisch Verfolgten aus Somalia und tätig für den Inlandsgeheimdienst, wird ein brisantes Geheimpapier zugespielt. Doch sie stößt auf Indizien, die sie an ihrer Quelle zweifeln lassen. Gleichzeitig ermittelt Hauptkommissar Vincent Che Veih in einem Mordfall, den die Staatsanwaltschaft als Beziehungstat wertet und deshalb für abgeschlossen erklärt. Vincent hat dagegen Zweifel, denn das Opfer, ein Journalist, hatte undercover in der rechten Szene recherchiert. Bei ihren Nachforschungen kreuzen sich die Wege von Vincent und Melia, und gemeinsam kommen sie einer rechten Verschwörung auf die Spur, deren Verbindungen bis in die Regierungsebene reichen.


„Wenn sich Politik, Geheimdienst und Rechtsextremismus durchmischen, wird es gefährlich. Eckert trifft das präzise und erzeugt Gänsehaut.“

Stefan Aust

Horst Eckert liest außerdem aus "Der Preis des Todes":


Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die «Tagesschau». 1995 erschien sein Debüt «Annas Erbe». Seine Romane gelten als «im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit» (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

Categories: Default Category