G20 Demonstration in Hamburg, Juli 2017

Konflikte. Die Ausstellung

Ausstellung vom 3. November 2021 bis 8. Mai 2022

Konflikte sind allgegenwärtig – in der Familie, im Arbeitsleben, in der Politik. Ebenso vielfältig sind ihre Erscheinungsformen: Wir erleben und beobachten sie als persönliche Gewissensbisse, als Ehestreit, als Tarifkonflikt zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern, als Bürgerkrieg oder als internationale Krise. Konflikte beeinflussen unser Liebes- und Familienleben, unser Glück und unsere Gesundheit, unser Berufsleben und unsere Karrieren. Konflikte verändern die Welt, im Großen wie im Kleinen. Das Museum der Arbeit nimmt dies zum Anlass, dem Thema eine Sonderausstellung zu widmen.

Die Ausstellung ergründet die Sinnhaftigkeit von Konflikten und fragt nach Lösungsstrategien:

  • Wann entsteht ein Konflikt?
  • Wann ist eine Angelegenheit einen Konflikt wert?
  • Wann lohnt es sich, einen Streit vom Zaun zu brechen, Stellung zu beziehen?
  • Wann ist es Zeit, Kompromisse zu suchen?
  • Wie lassen sich unnötige Konflikte vermeiden, verhärtete Fronten aufweichen?

Diese Fragen sind hochaktuell – lassen doch politischer Extremismus, Shitstorms und Filterblasen oft den Eindruck entstehen, unsere Zeit sei besonders konfliktreich oder Konfliktparteien verhielten sich unversöhnlicher als früher. Ob dem tatsächlich so ist, lässt sich kaum feststellen, doch sicherlich erleben wir via Internet und soziale Medien heute Konflikte, die noch vor wenigen Jahren jenseits unserer Wahrnehmung stattgefunden hätten. 

Museum der Arbeit

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Öffnungszeiten

Montag 10 - 21 Uhr

Dienstags geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Konflikte im Bild

Konflikte. Das Magazin

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Die Ausstellung wird begleitet von einem Ausstellungsmagazin, das die Ausstellungsthemen um zahlreiche Aspekte rund um das Thema Konflikte ergänzt, sich mit der Natur von Konflikten und den mit ihnen verbundenen Risiken beschäftigt, aber auch die ihnen innewohnenden Chancen sowie die modernen Mechanismen der Konfliktvermeidung und -lösung thematisiert. Im zweiten Teil des Bandes werden verschiedene Beispiele für Konflikte vorgestellt, wobei der Hauptfokus auf Arbeitskonflikten und aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen liegt. Einen besonderen Hamburger Schwerpunkt bildet die Betrachtung von historischen und aktuellen Konflikten rund um die Hafenstraße, die Esso Hochhäuser, die Projekte Viva La Bernie und Park Fiction sowie die Bewegung Fridays for Future.

 

Herausgeber*innen und Fotograf*innen:

Mario Bäumer ist Kurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum der Arbeit. Rita Müller ist Direktorin des Museums der Arbeit. Zahlreiche Fotografien in dem Band stammen von Daniel Nide und Rafael Heygster.

Das Magazin wird in Kürze hier bestellbar sein.