Altonaer Museum | 28.02.2021 Beginn: 11 - 12:30 Uhr

Gibt es eine jüdische Stadtgeschichte?

Hamburg und der Umgang mit einem besonderen kulturellen Erbe

Vortrag von Prof. Dr. Miriam Rürup, Institut für die Geschichte der deutschen Juden

Bereits vor 400 Jahren lebten Jüdinnen und Juden im Raum Hamburg. Sie arbeiteten in unterschiedlichsten Berufen, gründeten Schulen, bauten Bankhäuser und Stiftungen auf oder waren auf Wohlfahrt angewiesen. Der Vortrag der Historikerin Miriam Rürup beleuchtet den Einfluss der jüdischen Geschichte auf die Topographie der Stadt wie auch die Leerstellen, die durch Vertreibung, Flucht, Zerstörung oder stadträumliche Veränderungen entstanden sind. Dabei wird diskutiert, wie die Stadtgesellschaft mit diesem Erbe in teilweise kontroversen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen umgegangen ist und bis heute umgeht.