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Museum für Hamburgische Geschichte | 17.03.2019 Beginn: 15:00 Uhr

HÖR MAL! Musik im Museum

Musikalischer Salon mit Michael Fuerst

Die Ehrenpforte

Johann Mattheson veröffentlichte 1740 seine „Grundlage einer Ehrenpforte“, in der er Biographien der ihm bekannten wichtigsten Musiker zusammentrug. Die berühmtesten deutschen Komponisten seiner Zeit waren alle in Hamburg: Bach, Händel und Telemann. Diese Führung stellt ihre Musik mit dem Klang des Fleischer-Cembalos vor.


Hamburg war in der Barockzeit ein bedeutendes Zentrum der Musikwelt und Hochburg des Orgelbaus. Das Museum für Hamburgische Geschichte widmet sich der Rolle Hamburgs als Musikstadt anhand verschiedener Objekte der Dauerausstellung, aber auch im Rahmen von musikalischen Veranstaltungen, und macht diese Zeit auf anschauliche Art erlebbar. Vor allem im 18. Jahrhundert wurden in der Stadt hochwertige Tasteninstrumente wie Cembali und Clavichorde – darunter das einzigartige Cembalo von Carl Conrad Fleischer von 1716 – hergestellt.

Der Cembalist Michael Fuerst, Dozent für Alte Musik an den Musikhochschulen in Hamburg, Bremen und Lübeck lässt mehrmals jährlich diese Instrumente erklingen und erzählt in verschiedenen Episoden vom Musikleben in Hamburg und anderen norddeutschen Zentren der Musik. Im Rahmen eines musikalischen Salons können Sie zwanglos eintauchen in die Musikwelt des Barock – ob im kurzen Verweilen, im ausgiebigen Genießen oder im angeregten Austausch.

Hamburg spielt in der Musikwelt des 17. und 18. Jahrhunderts eine weit über die Grenzen der Stadt hinauswirkende Rolle. Die Hansestadt stellt ein Zentrum der Musikpflege dar. Wichtige Impulsgeber sind zu dieser Zeit die Kirchen; die Anstellung bedeutender Musiker in zentralen Positionen, zum Beispiel als Organisten, ermöglicht die Entstehung und die Aufführung großer Kompositionen. Darüber hinaus wird in Hamburg sehr früh in privater Initiative ein öffentliches Konzertwesen gepflegt, das wiederum auf die von den Kirchen oder den städtischen Institutionen angestellten Musiker zurückgreifen konnte.

Hamburg war während der gesamten Barockzeit Zentrum des Orgelbaus. Vor allem im 18. Jahrhundert wurden in der Stadt hochwertige Tasteninstrumente wie Cembali und Clavichorde hergestellt, von denen das Museum heute noch einige wenige Exemplare besitzt. 

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