Auf den Spuren des jüdischen HamburgsBethäuser und Synagogen

 Wie sah das jüdische Leben in Hamburg aus? Auf dieser Karte finden Sie zahlreiche Aufnahmen aus der jüdischen Geschichte Hamburgs. 

Hamburg war einst ein wichtiges Zentrum jüdischen Lebens in Deutschland. Bereits im 16. Jahrhundert zogen sefardische Jüdinnen und Juden aus dem spanisch-portugiesischen Raum in die Hansestadt und prägten die Entwicklung der Gemeinde. Auch später spielte die migrationsgeschichtliche Bedeutung der Hafenstadt eine wichtige Rolle. In geografischer Nähe zueinander, jedoch in verschiedenen Herrschaftsbereichen existierten in Altona, Hamburg, Harburg-Wilhelmsburg und Wandsbek mehrere jüdische Gemeinden. Zudem nahm in Hamburg im 19. Jahrhundert das Reformjudentum seinen Anfang. Von diesem vielfältigen jüdischen Erbe zeugen auch die Bethäuser und Synagogen der Stadt; viele von ihnen existieren heute nur mehr auf Abbildungen, andere sind zwar noch als Gebäude vorhanden, jedoch wird in ihnen nicht mehr gebetet. Gegenwärtig rücken Orte wie die ehemalige Bornplatzsynagoge oder der Israelitische Tempel in der Poolstraße wieder verstärkt ins städtische Bewusstsein und es werden verschiedene Ideen diskutiert, wie ihre Zukunft gestaltet werden kann. Die Fotografien aus der digitalen Bilddatenbank des Institut für die Geschichte der deutschen Juden (http://www.igdj-hh.de/bilddatenbank-online.html) laden ein, sich auf die Spuren des jüdischen Hamburgs zu begeben und seine Geschichte und Gegenwart – analog und virtuell – zu entdecken.

In dieser Karte können Sie zoomen und auf die Marker klicken. Es öffnet sich eine historische Fotografie mit Informationen dazu, verortet an dem Standort ihrer Aufnahme. Eine Textsuche können Sie nutzen, indem Sie die Funktion "Größere Karte ansehen" aktivieren. Viel Spaß beim Stöbern!

Bild

efoto Hamburg

efoto Hamburg ist das größte gemeinsame Bildarchiv der Hansestadt. Zusammen mit Behörden, Museen, Archiven und Geschichtswerkstätten zeigen wir Hamburg in seiner kulturellen und historischen Vielfalt.