Nusskorb Speicherstadtmuseum

Früher wurden Paranüsse lose verschifft und mit Lastkähnen, den Schuten, in die Speicherstadt transportiert. Um sie in die Speicher zu bringen, wurden sie in große Körbe wie diesen geschaufelt, die man an die Winden hängte. Das Lagern erfolgte auf dem Fußboden in Bretterverschlägen. Einmal im Monat mussten die Nüsse umgewendet werden, um sie zu trocknen und dem Schimmeln vorzubeugen.

Nusskorb. Foto: SHMH/Sönke Ehlert

Nusskorb. Foto: SHMH/Sönke Ehlert

Lagerung von Paranüssen in einem Speicher (1950er Jahre). Foto: Speicherstadtmuseum

Lagerung von Paranüssen in einem Speicher (1950er Jahre). Foto: Speicherstadtmuseum

Block U am Holländischen Brook mit dem ehem. HFLG-Verwaltungsgebäude. Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Block U am Holländischen Brook mit dem ehem. HFLG-Verwaltungsgebäude. Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Der Nusskorb stammt aus der Quartiersmannsfirma Carl Wolter, die auf Trockenfrüchte und Nusskerne spezialisiert ist. Das Unternehmen war bis 2001 in Block U am Holländischen Brook ansässig. Heute betreibt Carl Wolter eine Lagerhalle am Indiahafen.