Werkzeuge für die SchlusssteinsetzungSpeicherstadtmuseum

Der Bau der Speicherstadt war eine Vorleistung für die Eingliederung Hamburgs in das deutsche Zollgebiet am 15. Oktober 1888. Zwei Wochen später wurde der Zollanschluss symbolisch besiegelt, indem Kaiser Wilhelm II. in den westlichen Turm der Brooksbrücke eine Gedenktafel – den sogenannten Schlussstein - einfügen ließ. Hierfür wurde ihm zunächst eine silberne Maurerkelle mit Elfenbeingriff und dann ein ebensolcher Polierhammer gereicht.

Silberne Werkzeuge für die Schlusssteinsetzung. Foto: Manfred Stempels

Silberne Werkzeuge für die Schlusssteinsetzung. Foto: Manfred Stempels

Das Tor der Brooksbrücke am 29. Oktober 1888. Foto: Speicherstadtmuseum

Das Tor der Brooksbrücke am 29. Oktober 1888. Foto: Speicherstadtmuseum

Kaiser Wilhelm II. vor der Gedenktafel (Deutsches Zollmuseum)

Kaiser Wilhelm II. vor der Gedenktafel (Deutsches Zollmuseum)

Brooksbrücke. Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Brooksbrücke. Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Die Brooksbrücke (1887/88) ist eine der ursprünglich vier historischen Brücken, die die Speicherstadt über den Zollkanal hinweg mit der Innenstadt verbanden und von denen heute noch drei erhalten sind. Mit ihrem neogotischen Brückentor, das in der Nachkriegszeit leider abgebrochen wurde, markierte sie die innerstädtische Freihafengrenze.