Tasse, Porzellan, Porzellanfabrik Fraureuth AG, 1920er Jahre, SHMH – Altonaer Museum Inv.-Nr. 2015-36,4, Foto: Michaela Hegenbarth

Die Teetasse

Menschen, die im Museum arbeiten, müssen alle Dinge, die sie sammeln und ausstellen, auch in einer Fachsprache beschreiben. Das klingt bei dieser Tasse dann zum Beispiel so: „Auf Standring konische, gebauchte Wandung. Unterhalb des Lippenrandes angesetzter, etwas eingerollter, ohrenförmiger Henkel. Die Wandung ist umlaufend als 12-passig gebuckeltes Relief gearbeitet, zum Standring hin sich verjüngend, oben als eingetiefte Bögen gestaltet.“ Ganz schön kompliziert, oder?

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