Man nannte ihn den „König der Tätowierer“: Christian Warlich (* 5. Januar 1891; † 27. Februar 1964) war einer der ersten, der das Tätowiergewerbe in Deutschland professionalisierte. Er richtet in seiner um 1919 eröffneten Gaststätte in der Kieler Straße 44 (heute Clemens-Schultz-Straße) einen abgetrennten Bereich fürs Tätowieren ein, baute einen Vertrieb für Tätowiermaterial auf und stand im Kontakt mit Hautkliniken. Über die Motivauswahl wurde aber ganz klassisch bei Bier und Schnaps beraten. Foto: Erich Andres / SHMH, Museum für Hamburgische Geschichte