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Hamburg Wissen im Überblick

Hamburg Wissen

Alles, was Sie schon immer über Hamburg wissen wollten: die großen Hamburger Clans und Unternehmensgeschichten, Stadtteile und Bauwerke, Hamburgensien und Mythen sowie das Leben und Arbeiten in Hamburg in historischen Bilderstrecken.

Objekt der Woche

Friktionsspindelpresse "Dicke Berta"

Wie Technomusik in der Dauerschleife - so wäre heutigen Zuhörern vermutlich der Geräuschpegel in der Metallwarenfabrik Carl Wild vorgekommen. Zumindest dann, wenn die Dicke Bertha in Betrieb war. Dann wummerte und stampfte die Maschine nämlich ununterbrochen und spuckte am laufenden Band Plaketten aus.

Das Prinzip der Friktionsspindelpresse wäre nicht möglich ohne die Erfindung der Gewindespindel, die dem griechischen Universalgelehrten Archimedes zugesprochen wird. Bei dem im Vergleich zur Handspindelpresse wesentlich schnelleren und stärkeren Friktionsspindelverfahren werden zwei Antriebsscheiben über einen Elektromotor angetrieben. Ihre Kräfte übertragen sich über Reibung (Friktion) auf ein Schwungrad und damit auf die Spindel und den Stempel, die dann mit Wucht auf das Prägestück knallen und dieses verformen.

Die Dicke Bertha weiß sich in guter Gesellschaft: Noch heute sind Reibradspindelpressen mit ähnlichem Aufbau in der Industrie im Gebrauch. Schließlich schaffte die Dicke Bertha eine Prägekraft von rund 200 Tonnen pro Quadratzentimeter.

Zudem musste das sogenannte Prägestück von Hand zugeführt werden. Wer da nicht flink war, konnte schnell die Finger verlieren. Auch das Temperament der Dicken Bertha zu zähmen war durchaus eine herausfordernde Aufgabe. Geriet sie nämlich außer Kontrolle, dann begann sie zu tanzen – und das war beileibe kein Vergnügen.

Die Dicke Bertha ist einer der Stars in der ständigen Ausstellung des Museums der Arbeit. Mit ihrer wuchtigen Figur dominiert sie ihre Umgebung und scheint die Besucher geradezu herauszufordern, sich ihr zu nähern. Wer erfahren möchte, was passierte, wenn die Dicke Bertha tanzte oder wie wichtig ihr Betrieb für die nationalsozialistischen Machthaber war,  sollte der gewichtigen Zeitzeugin im Museum der Arbeit unbedingt einen Besuch abstatten.

Hamburger Hafen Umschlag
Schiffe im Hamburger Hafen
Hamburger Seeleute in der Sklaverei
Turmhöhe der St. Nikolaikirche
Prostituierte auf St. Pauli
Hamburger Konsule

Hamburg in der Fotografie

Historische Fotografie

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efoto Hamburg ist das größte gemeinsame Bildarchiv der Hansestadt. Mehr als 13.000 Fotografien - gesammelt von Behörden, Museen und Archiven - zeigen ihre eigene Ansicht auf die Stadt und machen sie in ihrer kulturellen und historischen Vielfalt sichtbar.

Fotopreis

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Das Stipendium "Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie" wird vergeben für eine künstlerisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Wandel des Stadtbildes in einer heterogenen Stadtgesellschaft.

Historische Fotografie

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Autorenfotografie

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Das Projekt "Photo Hamburg" ist eine digitale Präsentationsplattform für Autorenfotografie. Die Bildserien dokumentieren die Veränderungen des Stadtbildes und zeigen die Atmosphäre und das Lebensgefühl, die den Alltag in der Stadt prägen.

Fotopreis

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Das Stipendium "Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie" wird vergeben für eine künstlerisch-dokumentarische Auseinandersetzung mit dem Wandel des Stadtbildes in einer heterogenen Stadtgesellschaft.
Wohnungen Bahrenfelder Steindamm

Foto: Gebrüder Dransfeld, 1928. Quelle: Staats- und Universitätsbibliothek, Lizenz: gemeinfrei

Bahrenfelder Steindamm:  Das Thema bezahlbarer Wohnraum bestimmt derzeit auch die Bezirkswahlen, die in Hamburg am 26. Mai parallel zur Europawahl stattfinden. Auf diesem Bild sehen wir ein historisches Beispiel für kommunalen Wohnungsbau. Diese Wohnanlage entstand unter dem Architekten, Stadtplaner und Bausenator Gustav Oelsner, der das Stadtbild Altonas während der Weimarer Zeit maßgeblich prägte. Siehe dazu auch die aktuelle Ausstellung im Altonaer Museum: Schöner Wohnen in Altona?

Dieses Foto stammt aus der Bilddatenbank von efoto Hamburg

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