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Altonaer Museum | 05.05.2019 Beginn: 14 - 16 Uhr

Generation M. (Muslim)

Religion bedeutete für die erste Generation der muslimischen Migranten oft  Halt, Trost und ein Teil der alten Heimat in der Neuen. Jedoch wurde sie, die religiöse Identität kaum sichtbar, oft im Verborgenen gelebt. Muslime wurden zumeist nur im Zusammenhang mit Konflikten und als Problem wahrgenommen. Gefragt wird noch immer: Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht? Aber im Gegensatz zu ihren Eltern zeigt die hier geborene zweite und dritte Generation immer selbstbewusster Ihren Glauben. Die Generation M. zeigt zum Teil offen und laut und zum Teil unauffällig und leise, was Muslim-Sein alles bedeuten kann. Ist es Stolz?, Abgrenzung?, Livestyle?, eine Trotzreaktion auf die zunehmende Islamfeindlichkeit? oder einfach nur ein Mosaikstein einer diversen Identität und Bewahrung der Ursprungskultur Ihrer Eltern?

Gäste:

Massouda Sarwari-Pumm - Gründerin von Hijabvibe Lifestyle Magazin

Amira Zarari - Spoken Word Poetin von i,Slam Hamburg

Dr. Laura Haddad - Soziologin mit dem Schwerpunkt „Lokale und modische Ausdrucksformen von Muslim*inn*en“

Moderation: Kübra Gümüşay - Journalistin und Netz-Aktivistin


Eine Einführung in die Ausstellung findet an diesem Tag um 11 Uhr statt.
Dauer: etwa 30 Minuten
Kosten: Museumseintritt


Foto: Hijabvibe

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