Museum für Hamburgische Geschichte | 25.05.2022 Beginn: 18:00 Uhr

Einwanderungsviertel in Hamburg im 20. Jahrhundert

Vortrag von Dr. David Templin

Der Wandel städtischer Räume ist aufs Engste mit Zuzug und Migration verbunden. Dabei bildeten sich immer wieder Räume heraus, die im öffentlichen Diskurs besonders mit Migration in Verbindung gebracht wurden – etwa wenn Straßenzüge im frühen 20. Jahrhundert als „Klein Warschau“ oder „Chinesenviertel“ galten, oder wenn in den 1970er Jahren vor „Ausländerghettos“ gewarnt wurde. Im Vortrag soll sowohl die Wahrnehmung solcher städtischer Räume untersucht, als auch der Frage nachgegangen werden, welche Funktionen diese Quartiere für die Migrant*innen selbst erfüllten.

Dr. David Templin ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück.

 

In Zusammenarbeit mit dem Museum für Hamburgische Geschichte.

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