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Museum für Hamburgische Geschichte | 28.09.2019 Beginn: 15:00 Uhr

Mit dem Bus zur Neuen Heimat: Großsiedlung Lohbrügge-Nord

Mitte der 1960er Jahre galt Lohbrügge-Nord als größte städtebauliche Neuschöpfung Hamburgs. In Zeiten von Wachstum und Expansion entwickelte sich der Gartenstadtgedanke unter der Forderung „Urbanität durch Dichte“ zu einer gemischten Siedlungsstruktur, bei denen die Stapelung von Wohnflächen zu neuen Formen von Wohnhochhäusern führten. Die Großsiedlung am Stadtrand ist eines der frühen Beispiele der Entstehung von „Trabantenstädten“.

Die Hamburger Großsiedlung Lohbrügge-Nord steht beispielhaft für viele Großbauprojekte in Deutschland in der Nachkriegszeit. Sie bietet Einblick in die Architektur der Neuen Heimat sowie die stadtplanerischen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, die der Veränderung der Vorstellung von urbanem Wohnraum von der Gartenstadt bis zur eigenständigen Großsiedlung zugrunde lagen.

Die Exkursion beginnt mit einer kurzen Einführung im Museum für Hamburgische Geschichte. Die Ausstellung kann vor der Exkursion eigenständig mit dem Ticket für die Bustour besichtigt werden. Start- und Endpunkt der Busrundfahrt ist ebenfalls das Museum.

Großsiedlung Lohbrügge-Nord // Bauzeit:  1960 – 69, Architekten: Neue Heimat/Landesplanungsamt, Führung: Paul Dietrich, Hamburgisches Architekturarchiv

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