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Museum für Hamburgische Geschichte | 12.09.2019 Beginn: 19:00

Die Neue Heimat im Film – Glanz, Kritik und Menschen

Filmabend mit historischem Filmmaterial im Museum für Hamburgische Geschichte

 12. September 2019, 19 Uhr

"Die Leute von Mümmelmannsberg"

"Die Leute von Mümmelmannsberg"
NDR 1976, 106 Minuten 


An der Tür im Parterre des Hauses der Max-Pechstein-Straße 8 hing ein Schild: "Klingeln Sie mal bei uns. Kommen Sie doch rein.“: Ein Fernsehteam des Norddeutschen Rundfunks hatte sich von Juli bis Oktober 1976 in einer Zwei-Zimmer-Wohnung eingemietet, um von dort aus "Expeditionen" zu unternehmen: zu den Nachbarn im Mietshaus, auf den Straßen, in der einzigen Kneipe des Viertels oder in den Zentren für Jugendliche und Alte. Nichts war gestellt, alles vorgefunden. Horst Königstein und Hansjürgen Rosenbauer haben versucht, die Wirklichkeit dieser Leute abzubilden.

Einführung: Robert Galitz

Die Neue Heimat feierte sich mit Udo Jürgens, den Kessler Zwillingen und Bands wie „Les Humphries Singers“. Glanz, Pomp und im „Neue Heimat Report“ auch POP. Ein Höhepunkt ist die Inszenierung des 50. Geburtstags von Albert Vietor im Hotel Atlantik 1972. Gleichzeitig wachsen die Zweifel. Auf ihrem Zenit sah sich die Neue Heimat einer Front aus enttäuschten Mietern, zunehmend gewerkschaftskritischen Kräften bis zu Hausbesetzern gegenüber.

Von diesen Fronten macht sich Horst Königstein 1976 völlig unabhängig mit seinem Spielfilm „Die Leute vom Mümmelmannsberg“. Ihn interessieren die Menschen. Mit großem Einfühlungsvermögen und Leichtigkeit zeigt er, wie das Leben in der Betonburg wirklich aussieht und lädt auch noch Inge Meysel und Udo Lindenberg dazu ein.

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