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CLOSE-UP Hamburger Film- und Kinogeschichten

8. Dezember 2021 bis 18. Juli 2022

Hamburg steht für besondere Filme: Seemannsromantik, schonungsloser Realismus, experimentelles Kino, Filme von der Straße und urbane Vielfalt. Die Filmstadt Hamburg hat eine außergewöhnliche und facettenreiche Geschichte. Hier entstehen seit mehr als 125 Jahren besondere Filme, und die Stadt hat viele Genres mitgeprägt. Dabei spielt Hamburg als Stadt oft eine heimliche Hauptrolle.

Die Ausstellung „Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten“ präsentiert die Besonderheiten der Filmgeschichte von den Anfängen des Kinos bis heute und kombiniert Bekanntes mit weniger Bekanntem. Hamburg ist eine Vorreiterin des deutschen Films und Kinos. Hier entstanden 1895 die vermutlich ersten Vor-Ort-Aufnahmen in Deutschland und 1901 eröffnete das wohl erste ortsfeste Kino. Der historische Überblick legt einen Fokus auf die Entstehung der unabhängigen Filmszene ab den 1960er Jahren und die Vielfalt im Filmschaffen vor und hinter der Kamera seit den 1980er Jahren. Am Ende lädt die Ausstellung in die Welt des Animations- und Trickfilms ein.

Altona ist dabei eine Schaltstelle des Hamburger Filmschaffens. Hier arbeiten die Filmförderung und die Kurzfilmagentur, zahlreiche Filmschaffende und Produktionsfirmen haben sich angesiedelt. Und gerade die Filme aus Altona und St. Pauli spiegeln die urbane Vielfalt und die unterschiedlichen Kulturen der Stadtgesellschaft.

Altonaer Museum

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Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr

Dienstag geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

 

Gefördert aus Mitteln des Ausstellungsfonds der:


Mit freundlicher Unterstützung von:

    

 

Kulturpartner:

Hamburg im Film: eine Auswahl

Die Gebrüder Wolf, Hamburgs frühe Filmstars, Postkarte um 1912, Foto Altonaer Museum

Set-Foto Die toten Augen von London von Alfred Vohrer 1961, Foto Staatsarchiv Hamburg, Contipress

Werkfoto aus Nordsee ist Mordsee (1976) von Hark Bohm, Foto Günter Zint

Film-Still aus En Garde (2004) von Ayse Polat, Foto X-Filme

Set-Foto Der Verlorene von und mit Peter Lorre, 1951, Staatsarchiv Hamburg, Contipress

Set-Foto Der Hexer von Alfred Vohrer 1964, Foto Staatsarchiv Hamburg, Contipress

Film-Still aus Absolute Giganten (1998) von Sebastian Schipper, Foto X-Filme

Hans Albers in Der Mann im Strom, 1958, Foto Sankt Pauli Museum

Charly Wierzejewski und Eva Mattes im Film Supermarkt (1974), Foto Filmgalerie 451

Set-Foto „Gegen die Wand“ (2004), © Wüste Filmproduktion, Foto Kerstin Stelter

Fatih Akin am Set von Soul Kitchen, Foto: corazon international, Gordon Timpen

Trickkiste und Wolkentheater

In der neuen Ausstellung „Trickkiste und Wolkentheater“ präsentiert das Altonaer Museum ab dem 8. Dezember zeitgenössische Animations- und Trickfilme aus Altona und Hamburg — darunter bekannte Charaktere wie „Werner“ und „Wisch & Mop“. Original-Trickfolien und Puppenensembles Hamburger Künstlerinnen und Künstler zeigen ein breites Spektrum dieser besonderen Filmtechnik. Das beliebte Wolkentheater (oder Eidophusikon), das regelmäßig von Ehrenamtlichen des Museums bespielt wird, und historische Apparaturen lassen die Geschichte der Kinematographie lebendig werden. 

 

Museumsgespräche in der Ausstellung

Jeden Sonntag werden vom 12. Dezember an Museumsgespräche in der Ausstellung angeboten. Das Gespräch beginnt jeweils um 14 Uhr und dauert 60 Minuten.

Kosten: Museumseintritt

Angebote für Gruppen und Schulklassen

Buchung und weitere Informationen sowie Führungen für Gruppen, Schulklassen, Studierende, Reisegruppen oder in deutscher Gebärdensprache: Museumsdienst Hamburg, 040 – 428 131 0 oder info@museumsdienst-hamburg.de