Museum für Hamburgische Geschichte | 29.06.2021 Beginn: 16:00 - 17:00 Uhr

Bei Anruf Kultur: Die Hamburger Wallanlagen

Schutz- und Schattenspender: die Hamburger Wallanlagen von ihrer Entstehung bis zur Entfestigung 

 

Mit den Telefonführungen kommt das Museum für Hamburgische Geschichte ins eigene Wohnzimmer.

Zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert war Hamburgs Stadtgrenze durch einen Ring von wehrhaften Bastionen geprägt. Aus den „übereinandergestapelten grünen Kissen“, wie sie ein englischer Reisender im Jahr 1798 beschrieb, erwuchs Hamburg aber nicht nur Sicherheit, sondern auch das Potential für die Entwicklung zu einer modernen – und grünen – Großstadt. Hineinversetzt in alte Stadtansichten und detailreiche Stadtmodelle lassen sich diese Prozesse nacherleben.

Hamburgs Museen bieten seit 2021 im Rahmen der Initiative "Bei Anruf Kultur" regelmäßig kostenfreie Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Auch sehende Interessierte, die keinen Zugang zu den Ausstellungen haben oder grundsätzlich durch Mobilitätseinschränkungen nicht ins Museum kommen können, können mitmachen. 

Bis zu 15 Personen wählen sich nach vorheriger Anmeldung per Festnetztelefon oder Handy in die Führung ein und lassen sich 60 Minuten die Ausstellungen und Objekte beschreiben und vermitteln. Die Mikrofone der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind abwechselnd an- und ausgeschaltet, so dass man einerseits aktiv partizipieren, andererseits störungsfrei zuhören kann. Denn die Telefonführungen sind dialogisch konzipiert und werden moderiert. 

 "Bei Anruf Kultur" ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. 

Guide: Dominik Kloss


Bild: Außenansicht Museum für Hamburgische Geschichte. Foto: SHMH/Sinje Hasheider