Museum für Hamburgische Geschichte | 21.09.2021 Beginn: 16:00 - 17:00 Uhr

Bei Anruf Kultur: Seeräuber in der Hansezeit

Kopflos in Hamburg – Seeräuber in der Hansezeit

 

Mit den Telefonführungen kommt das Museum für Hamburgische Geschichte ins eigene Wohnzimmer.

Wir entführen Sie in die Zeit vor etwa 600 Jahren, als Hamburg aufstrebende Handelsstadt war. Doch die Schiffe waren auf See in Gefahr, Piraten anheim zu fallen. Wir klären, wie die Seeräuber zu Geld kamen, für wen sie arbeiteten und was sie erwartete, wenn Sie gefangen wurden. Wir nehmen Sie mit in ein altes Handelsschiff mit schwer beladenen Fässern und erzählen Ihnen, was man für eine Mark kaufen konnte. Und wir ergründen, ob der Totenschädel im Museum wirklich der vom berühmten Klaus Störtebeker ist.

Hamburgs Museen bieten seit 2021 im Rahmen der Initiative "Bei Anruf Kultur" regelmäßig kostenfreie Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Auch sehende Interessierte, die keinen Zugang zu den Ausstellungen haben oder grundsätzlich durch Mobilitätseinschränkungen nicht ins Museum kommen können, können mitmachen. 

Bis zu 15 Personen wählen sich nach vorheriger Anmeldung per Festnetztelefon oder Handy in die Führung ein und lassen sich 60 Minuten die Ausstellungen und Objekte beschreiben und vermitteln. Die Mikrofone der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind abwechselnd an- und ausgeschaltet, so dass man einerseits aktiv partizipieren, andererseits störungsfrei zuhören kann. Denn die Telefonführungen sind dialogisch konzipiert und werden moderiert. 

 "Bei Anruf Kultur" ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. 

Guide: Alexandra Bode


Bild: Außenansicht Museum für Hamburgische Geschichte. Foto: SHMH/Sinje Hasheider