Museum für Hamburgische Geschichte | 19.10.2021 Beginn: 16:00 - 17:00 Uhr

Bei Anruf Kultur: Die Alster

Bier, Badekästen und beleidigte Schwäne: die Alster und ihre historische Bedeutung für Hamburg

 

Mit den Telefonführungen kommt das Museum für Hamburgische Geschichte ins eigene Wohnzimmer.

Der schon im Mittelalter aufgestaute Alstersee wird heute vor allem für seine Freizeitqualitäten geschätzt. Doch lange bevor Bürgermeister Max Brauer der Öffentlichkeit das Alstervorland zugänglich machte oder aber Max Liebermann das Treiben rund ums Uhlenhorster Fährhaus malte, war die Alster für ganz andere Aspekte der Hamburger Stadtentwicklung bedeutsam. Beschreibungen anhand von Modellen, aber auch zahlreicher historischer Fotografien helfen beim Nachspüren dieser Geschichte(n) der Alster.

Hamburgs Museen bieten seit 2021 im Rahmen der Initiative "Bei Anruf Kultur" regelmäßig kostenfreie Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Auch sehende Interessierte, die keinen Zugang zu den Ausstellungen haben oder grundsätzlich durch Mobilitätseinschränkungen nicht ins Museum kommen können, können mitmachen. 

Bis zu 15 Personen wählen sich nach vorheriger Anmeldung per Festnetztelefon oder Handy in die Führung ein und lassen sich 60 Minuten die Ausstellungen und Objekte beschreiben und vermitteln. Die Mikrofone der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind abwechselnd an- und ausgeschaltet, so dass man einerseits aktiv partizipieren, andererseits störungsfrei zuhören kann. Denn die Telefonführungen sind dialogisch konzipiert und werden moderiert. 

 "Bei Anruf Kultur" ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. 

Guide: Dominik Kloss


Bild: Außenansicht Museum für Hamburgische Geschichte. Foto: SHMH/Sinje Hasheider