Museum für Hamburgische Geschichte | 14.09.2021 Beginn: 16:00 - 17:00 Uhr

Bei Anruf Kultur: Hamburgs Wallanlagen

Hamburgs Wallanlagen – von der modernsten Festung Europas zum grünen Gürtel um die Stadt

 

Mit den Telefonführungen kommt das Museum für Hamburgische Geschichte ins eigene Wohnzimmer.

Gerade in Pandemie-Zeiten haben die Hamburgerinnen und Hamburer ihr Geburtstagskind intensiv genutzt und geschätzt: 1820 wurden die veralteten Festungsanlagen ein Park umgestaltet. Ein Hamburger Fremdenführer schreibt 1846:
„Festungswälle sind wohl niemals geschickter zu reizenden Promenaden und schattigen Laubgängen umgeschaffen worden.“ Die Hörführung widmet sich den Gartenbauausstellungen, den wechselnden „Grün- Moden“ und dem Park als Bildungslandschaft.

Hamburgs Museen bieten seit 2021 im Rahmen der Initiative "Bei Anruf Kultur" regelmäßig kostenfreie Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Auch sehende Interessierte, die keinen Zugang zu den Ausstellungen haben oder grundsätzlich durch Mobilitätseinschränkungen nicht ins Museum kommen können, können mitmachen. 

Bis zu 15 Personen wählen sich nach vorheriger Anmeldung per Festnetztelefon oder Handy in die Führung ein und lassen sich 60 Minuten die Ausstellungen und Objekte beschreiben und vermitteln. Die Mikrofone der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind abwechselnd an- und ausgeschaltet, so dass man einerseits aktiv partizipieren, andererseits störungsfrei zuhören kann. Denn die Telefonführungen sind dialogisch konzipiert und werden moderiert. 

 "Bei Anruf Kultur" ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. 

Guide: Wiebke Johannsen


Bild: Außenansicht Museum für Hamburgische Geschichte. Foto: SHMH/Sinje Hasheider