Museum für Hamburgische Geschichte | 02.12.2021 Beginn: 16:00 - 17:00 Uhr

Bei Anruf Kultur: Geschichten zum Theaterleben

Hamburg, ein Hort der Musen? Geschichten zum Theaterleben der Stadt

 

Mit den Telefonführungen kommt das Museum für Hamburgische Geschichte ins eigene Wohnzimmer.

Um kleine und große Hamburger Bühnen soll es gehen: um die erste deutsche bürgerliche Oper im Jahre 1678 – was übrigens nicht so ganz korrekt ist, das mit der Bürgerlichkeit. Um Lessings wagemutiges Theaterprojekt, das „Hamburger Nationaltheater“ knapp 100 Jahre später. Aber auch um Hamburgs ältestes noch bestehendes Theater auf dem „Kiez“ – und das Mitmach-Fernsehen des 19. Jahrhunderts, das Papiertheater werden Sie Neues erfahren.

Hamburgs Museen bieten seit 2021 im Rahmen der Initiative "Bei Anruf Kultur" regelmäßig kostenfreie Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen an. Auch sehende Interessierte, die keinen Zugang zu den Ausstellungen haben oder grundsätzlich durch Mobilitätseinschränkungen nicht ins Museum kommen können, können mitmachen. 

Bis zu 15 Personen wählen sich nach vorheriger Anmeldung per Festnetztelefon oder Handy in die Führung ein und lassen sich 60 Minuten die Ausstellungen und Objekte beschreiben und vermitteln. Die Mikrofone der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind abwechselnd an- und ausgeschaltet, so dass man einerseits aktiv partizipieren, andererseits störungsfrei zuhören kann. Denn die Telefonführungen sind dialogisch konzipiert und werden moderiert. 

 "Bei Anruf Kultur" ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. 

Guide: Wiebke Johannsen


Bild: Außenansicht Museum für Hamburgische Geschichte. Foto: SHMH/Sinje Hasheider