Baha Targün mit Megafon am Werkstor von Ford in Köln-Niehl, August 1973, Foto: Gernot Huber

WIE ALLES BEGANNVon Galaxien, Quarks und Kollisionen

26. Oktober 2022 bis 10. April 2023

Wissenschaft hautnah: Im Museum der Arbeit können Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“ eine Zeitreise zum Ursprung unseres Universums unternehmen. Die multimediale und interaktive Ausstellung gibt spannende Einblicke in  die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Teilchenphysik, Astroteilchenphysik und Kosmologie und präsentiert sie auf interaktive Weise: Eine Funkenkammer macht die allgegenwärtige Strahlung sichtbar, die an den Grenzen unserer Atmosphäre beim Aufprall hochenergetischer Teilchen aus den Tiefen des Weltalls entsteht. In der interaktiven Installation „Big Bang“ können die Besucherinnen und Besucher das frühe Universum entdecken und durch das Zeitalter der Elementarteilchen navigieren oder sich in der „Dark Matter Simulation“ anschauen, was ein veränderter Anteil von Dunkler Materie in Sternensystemen für Effekte hat.

Erweitert wird die Ausstellung durch Werke von fünf Hamburger Kunstschaffenden, die Fragen nach der Unendlichkeit des Weltalls, der Erforschung des Urknalls und die damit verbundenen Vorstellungen aus einer künstlerischen Sichtweise erfahrbar machen.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Hamburger Wissenschaftseinrichtungen Universität Hamburg und ihrem Exzellenzcluster Quantum Universe mit dem Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY und dem Museum der Arbeit. Es macht die Spitzenforschung der Hansestadt für ihre Bürgerinnen und Bürger erfahrbar und bietet ein umfangreiches Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche.

Eine Kooperation von:

 

Gefördert durch:

 

Projektpartner Wien:

       

 

Museum der Arbeit

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Öffnungszeiten

Montag 10 - 21 Uhr

Dienstags geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Digitale Angebote

Podcast zum Urknall

Gudrid Moortgat-Pick ist theoretische Physikerin an der Universität Hamburg. Sie war maßgeblich daran beteiligt, dass die Ausstellung "Wie alles begann" von Wien nach Hamburg geholt werden konnte.

Online-Guide

Der Online-Guide führt durch die verschiedenen Stationen und Themen der Ausstellung - ganz bequem von unterwegs oder zu hause aus!

Rahmenprogramm

Vortrag und Gespräch: Schwarze Löcher, Neutronensterne und Gravitationswellen
05.12.2022 19:00 Uhr
Museum der Arbeit

Vortrag und Gespräch: Schwarze Löcher, Neutronensterne und Gravitationswellen

Mit Roman Schnabel, Laserphysiker. Im Rahmen der Ausstellung "Wie alles begann" lädt das Museum der Arbeit gemeinsam mit den Hamburger...

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Filmpremiere: Quarks – Der Schlüssel zum Universum?
12.12.2022 19:00 Uhr
Museum der Arbeit

Filmpremiere: Quarks – Der Schlüssel zum Universum?

Mit einem Vortrag von Christian Schwanenberger, Teilchenphysiker. Im Rahmen der Ausstellung "Wie alles begann" lädt das Museum der Arbeit gemeinsam...

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Vortrag mit Musik: Symmetrien von Physik und Musik
19.12.2022 19:00 Uhr
Museum der Arbeit

Vortrag mit Musik: Symmetrien von Physik und Musik

Mit Gudrid Moortgat-Pick, Teilchenphysikerin und Ulrike Moortgat-Pick, Pianistin. Im Rahmen der Ausstellung "Wie alles begann" lädt das Museum der...

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Wenn zwei Galaxien aufeinandertreffen. Nicht alle Galaxien existieren in Isolation – manche kommen sich recht nahe. Die beiden Galaxien NGC 4038 und 4039 durchdringen sich gerade. Die Abstände zwischen den Sternen sind so groß, dass diese nicht zusammenstoßen, doch in den verdichteten Gas- und Staubwolken wird intensive Sternentstehung ausgelöst. Langfristig werden die beiden Spiralgalaxien verschmelzen und eine riesige elliptische Galaxie bilden. Foto: ESA, NASA

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Planetarischer Nebel Messier 57. Nichts währt ewig, auch Sterne nicht. Geht der Fusionsbrennstoff Wasserstoff im Sterninneren zu Ende, kann die Bildung von schwereren Atomkernen das Sternenleben noch etwas verlängern. Letztlich wird der Stern aber instabil, bläht sich riesenhaft auf, beginnt zu pulsieren und gibt einen Großteil seiner Masse an die Umgebung ab. Aus dieser angereicherten Materie kann dann die nächste Generation von Sternensystemen entstehen. Ende und Neuanfang sind so im kosmischen Materiekreislauf eng verbunden. Ein wunderschöner Planetarischer Nebel wie hier Messier 57 leuchtet nur für kurze Zeit auf und vergeht innerhalb weniger 10.000 Jahre. Übrig bleibt ein langsam auskühlender Weißer Zwerg. Foto: NASA, ESA

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Sternentstehung im Adlernebel. Sterne entstehen aus riesigen Gas- und Staubwolken, die sich durch ihre Schwerkraft zusammenziehen und in kleinere Fragmente aufteilen. In den dichtesten Regionen kollabieren Protosterne und erhitzen sich dabei. Schließlich wird die Kernfusion von Wasserstoff zu Helium gezündet. Diese Fusion ist die wesentliche Energiequelle der Sterne. Sternengeburten finden meist im Verborgenen innerhalb dichter Staubwolken statt, zum Beispiel in den dunklen „Säulen der Schöpfung“ im Adlernebel. Foto: NASA, ESA

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Spiralgalaxie Messier 83, ein Zwilling unserer Milchstraße. Galaxien sind die mittelgroßen Bausteine unseres Universums. Sie bestehen oft aus vielen Hundert Milliarden von Sternen und weisen eine Vielzahl an Erscheinungsformen auf. Die Milchstraße ist wie Messier 83 eine Balkenspiralgalaxie. Teleskopaufnahmen zeigen nur leuchtende Materie wie Sterne, Gas- und Staubnebel. Ein großer Teil der Galaxienmasse bleibt darauf unsichtbar – die sogenannte „Dunkle Materie“. Foto: ESO

 

Angebote für Gruppen und Schulklassen

Buchung und weitere Informationen sowie Führungen für Gruppen, Schulklassen, Studierende, Reisegruppen oder in deutscher Gebärdensprache: Museumsdienst Hamburg, 040 – 428 131 0 oder info@museumsdienst-hamburg.de

 

 

Wie alles begann. Den Geheimnissen des Universums auf der Spur

Eine 60-minütige Führung für Einzelbesucherinnen und Familien
Teilnehmerzahl: 20
Ab 8 Jahren.
Diese Führung erfordert keine Vorkenntnisse in Physik.

Die Ausstellung schickt die Besucherinnen und Besucher auf eine kosmische Zeitreise zum Urknall und wieder zurück bis weit in die Zukunft des Universums. Im Rahmen der Führung werden viele wichtige Fragen geklärt: Wie alt ist das Universum? Wie ist es entstanden und wie wird es enden? Woraus besteht es? Woher weiß man das alles? Und warum ist Bahrenfeld eigentlich untertunnelt? Die Teilnehmenden werden mit Hilfe von kleinen Experimenten und Analogien mit den grundlegenden Prinzipien und Problemen der Teilchenphysik vertraut gemacht und entlang ausgewählter Exponate durch die Ausstellung geführt. Die niedrigschwellige und kurzweilige Führung ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Eine 60-minütige Führung für Einzelbesucherinnen und Familien
Teilnehmerzahl: 20
Ab 8 Jahren.
Diese Führung erfordert keine Vorkenntnisse in Physik.

Wie alles begann. Das Salz in der Ursuppe – Urknallforschung aus künstlerischer Sicht

Ein 90-minütiges Ausstellungsgespräch für Einzelbesucherinnen, Gruppen und Schulklassen
Teilnehmerzahl: 20 (Schulklassen 25)

Was passiert, wenn sich Künstlerinnen und Künstler auf eine Reise durch Raum und Zeit zurück zum Urknall bewegen? Was begeistert an Dunkler Materie und Teilchenbeschleunigern? Wie explodieren im Atelier die Ideen? Bei diesem besonderen Format kommen die Teilnehmenden mit einem Künstler oder einer Künstlerin aus der Ausstellung direkt ins Gespräch: Eine Reflexion zu Fragen der Teilchenphysik und der menschlichen Existenz im Universum.

Das Salz in der Ursuppe - Urknallforschung aus künstlerischer Sicht
Ein 90-minütiges Ausstellungsgespräch für Einzelbesucherinnen, Gruppen und Schulklassen
Teilnehmerzahl: 20 (Schulklassen 25)

Wie alles begann. Den Geheimnissen des Universums auf der Spur

Für Schulklassen Sekundarstufe I, 9. Klasse
Dauer: 60 Minuten
Teilnehmerzahl: 25

Auch wenn sich die Teilchenphysik mit winzigsten Partikeln befasst, ist sie eigentlich den ganz großen Fragen des Universums auf der Spur: Wann und wie entstand es? Woraus besteht es? Und wie wird es enden? Ausgehend von diesen Fragen erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie die Forschung mit Hilfe von Teilchenbeschleunigern den Geheimnissen des Universums auf der Spur ist – und das sind nicht gerade wenige. Die Schülergruppe bekommt anhand von ausgewählten Exponaten einen geführten Überblick über den Stand des Wissens und einen Einblick in die Funktionen eines Teilchenbeschleunigers. Im zweiten Teil beschäftigen sie sich in Gruppen mit den noch offenen Fragen, zu denen sie jeweils einen Steckbrief erarbeiten und diesen dann in der Gruppe vorstellen.

Für Schulklassen Sekundarstufe I, 9. Klasse
Dauer: 60 Minuten
Teilnehmerzahl: 25

Wie alles begann. Das nächste kleine Ding – woran forscht die Physik der Zukunft?

Für Physikkurse der Studienstufe II, 11. Klassen - 13. Klassen
Dauer: 90 Minuten
Teilnehmerzahl: 25

Die vergangenen Jahrzehnte waren eine aufregende Zeit für die Physik: Mit immer besseren Teleskopen und immer stärkeren Teilchenbeschleunigern konnten Forschende dem Universum einige seiner Geheimnisse entlocken und sogar das sagenumwobene Higgs-Boson nachweisen. Heute wissen wir mehr darüber, wie die Welt im Großen und Kleinen zusammengesetzt ist, als je zuvor in der Geschichte der Menschheit. Und doch sind noch viele Fragen offen! Die Aktivität beginnt mit einer halbstündigen Einführung zu den wichtigen Grundprinzipien und den bisherigen Erkenntnissen zur Frühzeit des Universums, dabei werden unter anderem das Planck-Teleskop und die kosmische Hintergrundstrahlung thematisiert. Es wird übergeleitet zum Thema Teilchenbeschleuniger und das Prinzip erklärt, soweit noch nicht bekannt. Schließlich wird die Klasse aufgeteilt in „Forschungsgruppen“, die zu den unterschiedlichen Themen recherchieren: Supersymmetrie, Antimaterie, Dunkle Energie und Dunkle Materie. Am Ende stellen die Gruppen ihre Themen in einem „Physikproblem-Casting“ vor und stimmen über das beste Thema ab.

Für Physikkurse der Studienstufe
Dauer: 90 Minuten
Teilnehmerzahl: 25