Wir verwenden Cookies um die Seiten auf der Basis unseres berechtigten Interesses für Sie funktional und sicher zu gestalten und in anonymisierter Form Daten über die Nutzung unserer Seiten zu erhalten. Bitte finden Sie ausführliche Informationen darüber, welche Daten, zu welchem Zweck, wie lange etc. erhoben und verarbeitet werden in unserer Datenschutzerklärung. Dort finden Sie auch Hinweise darauf, wie Sie den Einsatz von Cookies verhindern können. - Mehr Erfahren - Verstanden

Bild

Zwischen Erinnerung und Erwartung

30.September bis 14.Oktober 2019

Im Rahmen der 14. Arabischen Kulturwochen Hamburg zeigen sechs Syrische Künstler*innen ihre in Deutschland entstandenen bildnerischen Arbeiten im Altonaer Museum.

Die Themen und die Stilvielfalt der Kunst von Lauren Ali, Hussein Gire Pire, Rodi Khalil, Mahmoud Khaldi und Summer Maria Sormani spiegelt nicht nur den kulturellen Reichtum ihrer verlorenen Heimat wider, sondern zeugt auch davon, wieviel Kraft die künstlerische Auseinandersetzung Menschen mit Fluchterfahrung geben kann, ohne dass diese Erfahrung dabei immer im Vordergrund stehen muss. Nostalgische Rückblicke auf Vergangenes und Verlorenes treffen auf Reflektionen neuerer Eindrücke und Einflüsse.

Eine Kooperation der Arabischen Kulturwochen und der Stiftung Historische Museen Hamburg/Altonaer Museum.

Das Projekt wird gefördert im Programm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

Meine Bilder beschäftigen sich mit der Schönheit unserer Kultur, besonders unserer Mythen. Aber sie zeigen zugleich auch Trauer, Hunger und Unterdrückung. Auch das gehört dazu:ich komme aus einem Land der Mythen und der Unterdrückung. Diese Mythen stellen für mich eine Verbindung zur Gegenwart dar. Sie bieten mir Themen, die mich fesseln und die ich als zeitlos ansehe. Ich möchte eine Brücke von der Vergangenheit zur Gegenwart bauen für alle Menschen heute, die dafür aufgeschlossen sind und werden können. Meine Bilder zeigen Elemente vielfältiger Kulturen: denen der Assyrer, Meder, Marer, zu derenNachfolgern wir gehören. Die reiche Symbolik, die in ihnen steckt, und ihre Geisteswelt möchte ich auf die Gegenwart übertragen. Dieser Reiz steht hinter meiner Malerei. Der Reichtum dieser Tradition ist tausendfach in meinem Denken vorhanden. Hier möchte ich vermitteln - nicht zuletzt durch Ausdruck von Frieden und Liebe.“  Rodi Khalil

Altonaer Museum

Öffnungszeiten

Montag 10 - 17 Uhr

Dienstag geschlossen

Mittwoch bis Freitag 10 - 17 Uhr

Samstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Die Künstler