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Allgemeine Informationen

Das Altonaer Museum befasst sich mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee.

Barriere­freiheit

Das Altonaer Museum ist barrierefrei ausgestattet. Rollstühle stehen gehbehinderten Besuchern kostenlos zur Verfügung, barrierefreie Aufzüge führen in sämtliche Ausstellungsräume und in die Bibliothek.
Ein Behindertenparkplatz befindet sich vor dem Altonaer Museum, eine Türklingel für Rollstuhlfahrer ist am Eingang. Für den Besuch des KINDEROLYMPS in der 3. Etage und des Sonderausstellungsraums im Dachgeschoss steht kein Fahrstuhl, aber ein Treppenlift zur Verfügung.

Engagement

Ohne das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter wären viele Aktivitäten des Altonaer Museums gar nicht möglich. Zur Zeit unterstützen fast 250 Ehrenamtliche verschiedene Projekte des Museums. Bei Interesse können Sie sich hier über die Möglichkeiten ehrenamtlicher Mitarbeit im Altonaer Museum informieren.

Orientierungsplan

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Bibliothek

Die Bibliothek des Altonaer Museums ist eine öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek mit einem Buchbestand von ca. 80.000 Bänden, von denen die ältesten aus dem 18. Jahrhundert stammen. Eine Online-Recherche ist seit 1999 für einen Teilbestand möglich. Im Lesesaal stehen für die Besucher 16 Sitzplätze und ein PC für den EDV-Katalog (OPAC) zur Verfügung.

Öffnungszeiten
Montag 13 - 16 Uhr
Mittwoch bis Freitag 13-16 Uhr
(ohne Voranmeldung)
In den Schulferien nach telefonischer Vereinbarung.

Ansprechpartnerin und Leiterin der Bibliothek
Britta Niebuhr
Tel. 040 428 135 1486
Fax 040 428 135 2122
E-Mail britta.niebuhr@am.shmh.de

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Dokumentation

Archiv

Birgit Staack

Tel. 040 428 135 2157
Fax 040 428 135 2143
E-Mail: birgit.staack@am.shmh.de

Fotostelle

Elke Schneider

Tel. 040 428 135 1488
Fax 040 428 135 2122
E-Mail: elke.schneider@am.shmh.de

Archiv der Grafik und Zeichnungen

Im Grafik-Archiv sind fast 100.000 Objekte verwahrt. Neben einer Vielzahl von Künstlergrafiken und -zeichnungen befindet sich auch eine der größten geschlossenen Sammlungen von Künstlerpostkarten und -briefen in der Sammlung.

Weitere Sammlungsschwerpunkte sind populäre Druckgraphik wie Bilderbogen aus dem 19. Jahrhundert, topographische Darstellungen aus der Geschichte Altonas, Darstellungen von Trachten und aus dem Volksleben, Porträts Altonaer Bürger aus dem 18. Jahrhundert, Porträts aus dem dänischen Adel, Schiffsporträts und -risse, Seekarten, Landkarten und Stadtpläne und Konvolute einzelner Künstler.

Besichtigung von Grafik nach vorheriger Anmeldung

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Archiv der Fotosammlung

Das Fotoarchiv enthält ca. 100.000 Fotografien. Darunter befinden sich Glasplattennegative, Originalabzüge und Prints von bekannten Fotografen wie Christian Friedrich Brandt, Minya Diez-Dührkoop, Herbert Dombrowski, Walter Hollnagel, Charles Junod, Heinrich Georg Nothnagel, Emil Puls und Carl Ferdinand Stelzner.

Die Sammlung enthält kulturhistorische Aufnahmen aus der Stadtentwicklung Altonas und aus der Schifffahrt, aus der ländlichen und städtischen Alltagskultur Norddeutschlands und aus der baulichen Entwicklungsgeschichte des Altonaer Museums seit seiner Eröffnung am heutigen Standort Museumstraße 23 im Jahr 1901. Daneben gibt es zahlreiche Dokumentationsfotos von Objekten aus der Sammlung des Museums.

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Archiv der kulturgeschichtlichen Dokumente

Die mit dem 16. Jahrhundert beginnende und bis in das 21. Jahrhundert hineinreichende Sammlung umfasst: Handwerker-Urkunden (u.a. Privilegien, Amtsartikel, Gesellen- und Meisterbriefe, Wanderbücher etc.), Ausweise/Dienstbücher, Lebensmittelmarken, Speisekarten, Firmenkonvolute (z.B. der Firmen Zeise und Menck & Hambrock), geschäftliche Unterlagen aus Altona und Norddeutschland, Dokumente zur Geschichte von Altonaer Vereinen und Gesellschaften, Familienkonvolute, Tagebücher, Notgeld und Wertpapiere, Diplome, Dokumente zur Theatergeschichte sowie zum Verkehrswesen in Altona und Umgebung. Besonders erwähnenswert ist eine Urkunde über die Amtsartikel der Leineweber von 1665, welche das nach bisherigem Forschungsstand älteste erhaltene Siegel der Stadt Altona trägt. Ein weiteres Teilgebiet bildet die Sammlung kulturgeschichtlicher Objekte aus Papier wie Glanzbilder, Sammelbilder, Kalender, Bilderbögen, Spiele, Zigarrenpapiere sowie Unterlagen zu den Themen Handarbeiten, Schule, Werbung, Essen und Trinken, (Weihnachts-)Wünsche und Poesiealben.

Besichtigung von Archivalien nach vorheriger Anmeldung

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Archiv der Bildpostkarten

Die Sammlung des Altonaer Museums

Mit einem Bestand von über 1,5 Mio. Bildpostkarten ist die Sammlung des Altonaer Museums eine der größten in Europa. Die Motive reichen von Stadt- und Landschaftsansichten aus Deutschland und dem Ausland bis hin zu kulturgeschichtlichen Sonderthemen wie Krieg (Feldpost), Schifffahrt, Verkehr, Kunst, Sport, Politik, Erotik, Werbung oder Glückwunschkarten. Die heutige Sammeltätigkeit richtet sich gemäß des Profils des Altonaer Museums schwerpunktmäßig auf Altona und Norddeutschland. Die ältesten Postkarten der Sammlung stammen aus dem Jahr 1875.

Zur Geschichte der Bildpostkarte

Nachdem 1869 in Österreich die ersten Postkarten verschickt worden waren, entschloss man sich in Deutschland trotz starker moralischer Bedenken, die Postkarte als neues Kommunikationsmittel einzuführen. Es war befürchtet worden, dass unbefugte Personen die offen versandten Postkarten lesen würden und von dem Inhalt Gebrauch machen könnten. Doch auch in Deutschland fand die Postkarte nach ihrer Einführung 1870 große Anerkennung und seit dem 1. Oktober desselben Jahres wurden in den restlichen Monaten des Jahres in den österreichischen Kronländern westlich der Leitha bereits “Correspondenzkarten” 2 930 000 Stück umgesetzt.

Die große Beliebtheit der Postkarten erklärt sich dadurch, dass für einen Text wenig Platz zur Verfügung stand und die Beschriftung somit kaum Zeit und Überlegung erforderte. Die vergleichsweise kurzen Mitteilungen, damals noch auf der Vorderseite, wurden durch die Entwicklung der Bildpostkarte weiter eingeschränkt, da Bild und Text die gleiche Postkartenseite teilten. Seit 1905 wurden die Mitteilungen auf der Rückseite der Postkarte verfasst.

Auch die künstlerische Vielfalt, die mit der Zeit rasch zunahm, förderte die Verbreitung der Postkarten. Der Gebrauch von Reliefprägung, Goldtiefdruck und Stoffen, wie z.B. Sand, Seide, Plüsch, Mineralstaub machte die Postkarte zum drucktechnischen Kunstwerk, auch wenn sich über die ästhetische Qualität oft streiten lässt. Die Bildpostkarten aus Deutschland waren bis zum Ersten Weltkrieg eine begehrte Exportware aufgrund ihrer hervorragenden Druckqualität (Chromolithographie).

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Hausordnung

Wir möchten Ihnen Ihren Aufenthalt in unserem Haus so interessant, informativ und angenehm wie möglich gestalten. Daher bitten wir Sie aus Sicherheitsgründen und aus Rücksicht auf andere Besucher, aber auch zum Schutz der ausgestellten Objekte um die Einhaltung folgender Grundregeln.