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5 Fragen an... Ursula Richenberger

Rund um die Viermastbark PEKING arbeiten spannende Persönlichkeiten, die das Schiff pflegen, restaurieren und seine Geschichten erzählen. Wer sind diese Personen und was steht für sie im Fokus ihrer Arbeit? Wir stellen 5 Fragen an die Menschen rund um das Schiff!

Was ist Ihre Aufgabe auf der PEKING?

Ich bin Projektleiterin für das Deutsche Hafenmuseum und die PEKING ist unser wichtigstes und größtes Exponat für das neue Museum.

Mehr zur PEKING gibt es hier: Bitte hier klicken!


Für wen ist die PEKING interessant, wen wollen Sie damit erreichen?

Die PEKING ist etwas für Menschen, die sich eine bessere Welt wünschen. Mit diesem Schiff möchte ich zum Nachdenken anregen, wie kann weltweiter Handel gerecht und nachhaltig organisiert werden, wie kann unsere Erde in Zukunft für alle Menschen gute Lebensbedingungen bereithalten.


Was fasziniert Sie an dem Schiff und seiner Geschichte?

Das Schiff ist schon viele Jahre erfolgreich, immer wieder neue Nutzungen haben ein Überleben der PEKING gesichert, ob als Frachtschiff, als Internatsschiff oder als Museumsschiff. Sie ist damit wie der Hafen selbst, der sich ebenfalls immer wieder neu erfindet, zeitgemäß wird.


Was ist Ihr Lieblingsplatz auf der PEKING?

Auf dem Poopdeck bei Hilfssteuerrad: Von dort habe ich den besten Blick über das ganze Deck und die Takelage bis zum Bug, die Masten, die Rahen, alles wird in seinen großen Dimensionen erlebbar.


Was wünschen Sie sich für die nächsten Jahre auf der PEKING?

Ich wünsche mir ein „lebendes Schiff“, auf dem gearbeitet, mit dem diskutiert, das Anlass für Ausstellungen und Diskurse ist.

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Ursula RichenbergerProjektleiterin des Deutschen Hafenmuseums

Die gebürtige Schweizerin moderiert und koordiniert den komplexen Entstehungsprozess des neuen Museums und kommuniziert diesen nach außen. Zu ihren zentralen Aufgaben gehört die Entwicklung einer detaillierten Projektstrategie für alle Umsetzungsphasen von der Planung bis zur Fertigstellung. In Zusammenarbeit mit Fachleuten erwarbeitet sie das inhaltliche Konzept für das Museum sowie für die Viermastbark PEKING. Dabei kooperiert Ursula Richenberger eng mit anderen musealen und wissenschaftlichen Einrichtungen, initiiert partizipative Prozesse und ist Ansprechpartnerin für die verschiedenen Interessengruppen.

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Die Viermastbark PEKINGEin Schiff und seine Geschichte

Die bewegte Geschichte der PEKING kann ausführlich in der neuen Ausgabe von  „Hamburg History Live“, dem Magazin der Stiftung Historische Museen Hamburg, nachgelesen werden. Das Magazin ist im Zeitschriftenhandel und in den Museumsläden der Stiftung erhältlich oder kann über www.hamburg-history-live.de bestellt werden.

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