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Veranstaltungen

Der Verein führt eigene Veranstaltungen durch. Das sind vor allem Vortragsreihen zu Themen der Sonderausstellungen oder der Schausammlung des Altonaer Museums. Außerdem werden in loser Folge Konzerte und Filmabende angeboten. [Blicke hinter die Kulissen][1] des Museumsbetriebs ergänzen das umfangreiche Angebot.

Führung durch die Sonderausstellung „Ich lebe noch.“ - Fotopostkarten aus den Lazaretten des Ersten Weltkriegs

Museumsberg Flensburg [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]

Freitag, 13. September 2019 um 17 Uhr

Eine umfangreiche Sammlung von Postkarten mit Patientenfotografien ist Ausgangspunkt der Sonderausstellung im Medizinhistorischen Museum Hamburg, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Lazarett als Erfahrungsraum widmet. Bildpostkarten aus dem Lazarett waren oft das erste Lebenszeichen, das Angehörige von den Verwundeten des Ersten Weltkriegs erhielten. Kommerzielle Fotografen besuchten die Lazarette, fotografierten die Patienten und verkauften ihnen die Bilder als Feldpostkarten. Aber auch die Patienten selbst sowie das Lazarettpersonal machten Aufnahmen, die als Postkarten verschickt wurden. Viele bemühten sich um ein idealisiertes Bild, das den Schreibenden als genesenden und gut umsorgten Patienten zeigte. Doch die Realität des Krieges ist unübersehbar. Aus medienhistorischer Sicht sind diese Selbstzeugnisse in ihrer Kombination aus Bild und Schrift herausragend. Viele Texte wurden von ungeübten Schreibern verfasst. Zentrale Botschaft war der fotografische Beweis: „Ich lebe noch“.

Ergänzt um ausgewählte Exponate entfaltet die Ausstellung medizinische, soziale und kulturelle Aspekte der Krankenversorgung zwischen vaterländischer Propaganda und allgegenwärtiger Krisenerfahrung. Einen gesonderten Blick wirft sie auf die „Lazarettstadt“ Hamburg und die Gebäude, die während des Ersten Weltkriegs zur Versorgung der Verwundeten genutzt wurden.

 

Teilnahmegebühr (Eintrittspreis Museum, Führungskosten, Trinkgeld) = 10 EURO pro Person für FAM-Mitglieder (15 EURO für Nicht-Mitglieder).  Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen / Dauer: ca. 1 Stunde

Details zum Treffpunkt sowie zur Begleichung der Teilnahmegebühr erhalten Sie mit Ihrer Teilnahmebestätigung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei Nicht-Erscheinen kein Anspruch auf Ersatz oder Rückerstattung der Teilnahmegebühr besteht. Sie haben jedoch die Möglichkeit Ihren „Platz“ eigenverantwortlich an eine andere Person zu übertragen.

Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis Freitag, dem 6. September 2019

per Post an die Freunde des Altonaer Museums e.V., z.H. Sylvia Jodat, Museumstr. 23, 22765 Hamburg

oder per E-Mail an sylvia.jodat@am.shmh.de gebeten.    

Führung durch das Polizeimuseum

Museumsberg Flensburg [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)]

Am Donnerstag, dem 21. November 2019 führt der Weg in den Hamburger Stadtteil Alsterdorf ins Polizeimuseum.

Dort können Besucher nicht nur Original-Tatwaffen aus 200 Jahren Polizeigeschichte betrachten, sondern auch selbst auf Spurensuche gehen, Fälle lösen oder eine aufregende virtuelle Verfolgungsjagd im Polizeihubschrauber hautnah miterleben. Es können die Methoden der Kriminaltechnik im Labor ausprobiert werden. Tatwaffen, Ton- und Filmaufnahmen demonstrieren, wie Tatverdächtige vorgingen und dokumentieren, wie Kriminalbeamte ermittelten. Geschichte und Gegenwart der Hamburger Polizei werden ebenso spannend erzählt und präsentiert wie die acht spektakulärsten Kriminalfälle der Hansestadt. Ausgestellt sind u.a. die gefälschten Hitler-Tagebücher, die Waffen des „St.Pauli-Killers“ Pinzner sowie die Säge des Frauenmörders Honka. Exponate aus Vergangenheit und Gegenwart geben Antwort darauf, wie und warum sich die Aufgaben und das Selbstverständnis der Hamburger Polizei im Laufe der zwei Jahrhunderte verändert haben. Kommissare mit langjähriger Berufserfahrung stehen zur Seite und führen durch die Ausstellungsbereiche.

Die Führung am 21. November 2019 beginnt um 16 Uhr (Dauer: ca. 2 Stunden)

Teilnahmegebühr (Eintrittspreis Museum, Führungskosten, Trinkgeld) = 11 EURO pro Person für FAM-Mitglieder (16 EURO für Nicht-Mitglieder).

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 60 Personen (aufgeteilt auf drei gleichzeitig stattfindende Führungen). Details zum Treffpunkt sowie zur Begleichung der Teilnahmegebühr erhalten Sie mit Ihrer Teilnahmebestätigung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei Nicht-Erscheinen kein Anspruch auf Ersatz oder Rückerstattung der Teilnahmegebühr besteht. Sie haben jedoch die Möglichkeit Ihren „Platz“ eigenverantwortlich an eine andere Person zu übertragen.

 

Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis Freitag, dem 25. September 2019 per Post an die Freunde des Altonaer Museums e.V., z.H. Sylvia Jodat, Museumstr. 23, 22765 Hamburg oder per E-Mail an sylvia.jodat@am.shmh.de gebeten.