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Barrierefreier Zugang

Herzlich willkommen im Altonaer Museum!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und möchten dafür sorgen, dass es für alle möglich ist unser Haus zu erleben. Dafür haben wir Informationen bezüglich der barrierefreien Zugänglichkeit zu den Dimensionen Mobilität, Sehen, Gebärden und Verstehen zusammengestellt.

Außerdem bieten wir einen Kontakt, um bei Fragen oder weitergehenden Anforderungen gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

Mobilität

Das Altonaer Museum ist barrierefrei ausgestattet. Rollstühle stehen gehbehinderten Besuchern kostenlos zur Verfügung, barrierefreie Aufzüge führen in sämtliche Ausstellungsräume und in die Bibliothek. Ein Behindertenparkplatz befindet sich vor dem Altonaer Museum, eine Türklingel für Rollstuhlfahrer ist am Eingang. Für den Besuch des KINDEROLYMPS in der 3. Etage und des Sonderausstellungsraums im Dachgeschoss steht kein Fahrstuhl, aber ein Treppenlift zur Verfügung. Über die Möglichkeiten der Treppenliftnutzung bitten wir, sich vorher an unserer Kasse unter Tel. 040 428 135 0 zu informieren.

Das Haus ist barrierefrei. Doch kann die Wegeführung im Haus mit seinen vielen Etagen und Zwischenetagen verwirrend sein. Am besten nimmt man sich an der Kasse einen Plan mit. Es gibt Aufzüge zu allen Etagen. Der Weg zum Kinderolymp ist leider nur mit einem Treppenlift möglich. Für Sehbehinderte und Blinde Menschen gibt es eine Wegbeschreibung vom Altonaer Bahnhof zum Museum. 

Es folgt eine Beschreibung der barrierefreien Zugänge vor Ort. Danach kommt eine Beschreibung des Anfahrtsweges für Seheingeschränkte. 

  • Ein Behindertenparkplatz befindet sich direkt vor dem Eingang des Altonaer Museums.
  • Barrierefreier Zugang am Haupteingang. Bitte benutzen Sie gern die Klingel, die Tür wird automatisch geöffnet.
  • Aufzüge bieten Zugang in alle Ausstellungsetagen.
  • Eine behindertengerechte Toilette ist im Erdgeschoss vorhanden.
  • Ausgewiesene Assistenzhunde dürfen als Begleiter mit in die Ausstellung genommen werden.

Wegbeschreibung für Blinde und Sehbehinderte

Diese Wegbeschreibung beginnt am Ausgang „Museumstraße / Elbe“ im Untergeschoss des S-Bahnhof Altona. Bis dorthin führt ein Leitsystem. Der restliche Weg ist nicht mit einem Leitsystem ausgerüstet, daher kann diese Beschreibung kann nur als Information und zur Orientierung dienen.

Das Leitsystem endet am Ausgang Museumstraße / Elbe an einem Aufmerksamkeitsfeld das quer über den Ausgang führt.
Geradeaus weiter. Der Weg führt auf der linken Seite einer breiten Rampe (Steigung ca. 6%) in Richtung Museum hinauf.
Nach 50 Metern leicht links halten und nach weiteren 50 Metern noch einmal leicht links halten.
An der Straße führt eine automatische Ampelanlage mit abgesenktem Bordstein und mit Tonsignal über die Fahrbahn (Straßenname: Platz der Republik).
Eine schmale Verkehrsinsel befindet sich in der Mitte der Straße
Nach Querung geht es über einen Fahrradweg und dann immer geradeaus auf einem breiten von Bäumen begrenzten Fußweg.
Nach 110 Metern liegt das Museum auf der rechten Seite hinter einer Straße. (Straßenname: Museumstraße)
Hier 90° nach rechts drehen und 7 Meter zur Straße gehen, die mit  Hindernissen (Pollern) begrenzt ist.
Die 5 Meter breite Straße queren. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich ebenfalls Hindernisse in Form von Steinkuben.
10 Meter dahinter befindet sich der Eingang in der Mitte der Glasfassade des Museums.
Der Eingang ist eine  sich nach innen öffnende Tür, die in einen Windfang führt.
Hier nach Links drehen und nach 4 Metern durch eine weitere Tür.
Dahinter 90° nach rechts wenden und nach 5 Meter ist der Informationstresen des Altonaer Museums erreicht.
Alternativ befindet sich an der Fassade links vom Eingang in Handhöhe ein Taster zum Betätigen der automatischen Tür, die direkt in die Eingangshalle führt.

 

Führungen in Deutscher Gebärdensprache

Martina Bergmann ist gehörlos und arbeitet seit 1999 beim Museumsdienst Hamburg. Sie ist zuständig für die Planung, Organisation und Durchführung museumspädagogischer Veranstaltungen in Deutscher Gebärdensprache, sowohl in Dauerausstellungen als auch in Sonderausstellungen.

Bei Interesse können gerne Termine für unterschiedliche Ausstellungen vereinbart werden.
Wenden Sie sich hierfür gerne an:

Martina Bergmann
Bildtel. 040 311 080 03
Skype: museumsdiensthh
E-FAX: 040 427 925 324
Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
www.museumsdienst-hamburg.de

Verstehen

Wir arbeiten derzeit an Angeboten in Leichter Sprache. Dieser Text bietet einen ersten einfache Einstieg in unser Haus.

Im Altonaer Museum zeigen wir unseren Besucherinnen und Besuchern das gesellschaftliche, geistige, künstlerische und wirtschaftliche Leben in Norddeutschland. Dabei ist uns wichtig, besonders den Alltag der Menschen zu veranschaulichen und zu zeigen, wie und wo sie wohnten und arbeiteten. Daher finden Sie im Altonaer Museum Lebens- und Arbeitswelten aus früheren Zeiten: die Lauenburger Rathsapotheke (1736 gegründet), Bauernstuben (aus dem 18. und 19. Jahrhundert), den Dufke Laden (ein alter Einkaufsladen der seit 1890 in Betrieb ist), einen Blick in eine Schiffswerkstatt und vieles mehr.

Das hilft dabei, Verbindungen zwischen dem eigenen Leben und dem Leben der Menschen herzustellen, die die Dinge damals genutzt oder diese Orte bewohnt haben.

Die Arbeit in der Vermittlung des Altonaer Museums ist auf Barrierearmut, Inklusion und Vielfalt ausgerichtet. Wir möchten gerne alle Menschen willkommen heißen.

Es wäre schön, wenn sie miteinander ins Gespräch kommen und sich gegenseitig kennen lernen können. Wir wünschen uns, dass sich alle bei uns wohl fühlen.

Dinge zum Erleben

Das Altonaer Museum ist ein Museum für Familien. Deswegen gibt es zum Beispiel in der Ausstellung Kinderolymp auch Dinge zum Ausprobieren und Anfassen.

In unserem Wolkentheater kann man „Landschaft in Bewegung“ sehen. Damit ist das Wolkentheater so etwas wie ein Vorläufer des Kinos. Jedes Wochenende gibt es um 15.30 Uhr Vorführungen.

In der Abteilung zur Handelsschiffahrt gibt es ein Schiffsruder, das ausprobiert werden kann. So ein großes Schiff zu lenken ist nämlich gar nicht so leicht. Und wer mag, kann gerne die Lauenburger Rathsapotheke besuchen. Es riecht dort sehr gut. Ein Blick in die Materialkammer, die Kräuterkammer und das Labor ist spannend. Jeden Mittwoch ist die Apotheke ab 14 Uhr geöffnet.

Besonders beeindruckend ist das Haus im Haus. Mitten im Museum steht die Vierländer Kate, ein Bauernhaus, in dem früher Menschen und Tiere zusammen gelebt haben. Ein Blick in den Alkoven, ein Bett, in dem früher Mägde geschlafen haben, macht sehr leicht deutlich wie das Leben damals gewesen ist. Das Bett ist sehr klein und kurz und trotzdem haben dort bis zu fünf Frauen (Mägde) sitzend übernachtet.

Fragen und Kontakt

 

Wir sind dabei, unser Angebot in Bezug auf Barrierearmut immer weiter zu verbessern. Sollten Sie Fragen und Wünsche haben, wenden Sie sich bitte gerne an unsere Vermittlungsabteilung. Heike Roegler kann Ihnen alle Fragen beantworten.

Telefon von Heike Roegler: 040 4281351482

heike.roegler@am.shmh.de